Rethems Leichtathletiknachwuchs hilft sich selbst / Runden im Londypark gedreht

Sponsorenlauf für neue Trainingsanzüge

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Die jungen Leichtathleten beim Start ihres Sponsorenlaufs im Londypark.

Rethem - „Wir hätten auch gerne so schöne Trainingsanzüge wie die Fußballer“, beklagten sich Rethems kleine Leichtathleten. Doch Sprinten, Springen und Werfen ist wohl nicht so attraktiv für Sponsoren. Außer einem „mal sehen, was sich da machen lässt“, tat sich nichts.

Und so machten die Kinder das einzig Richtige: Sie halfen sich selbst und organisierten einen Sponsorenlauf – 30 Minuten lang auf einem Rundkurs im Londypark. Der Sportplatz ist ja gesperrt.

Der Auftrag an die Kinder: Fragt Onkel, Tante, Großeltern oder gute Bekannte, ob sie euch für jede gelaufene Runde einen Betrag, vorgeschlagen wurde ein Euro, versprechen.

Es hat geklappt – und wie: Julia und Maike, ein Geschwisterpaar aus Böhme, lief alleine 135 Euro zusammen. Die ausdauerndsten Kinder hielten 15 Runden durch, selbst schwächere Läufer schafften zwischen acht und zehn. Ganz eifrig waren Svenja, fünf Jahre, und Emmi, sechs Jahre, aus Häuslingen. Sie wären selbst nach zwölf Runden am liebsten noch weitergelaufen. Sie waren einfach nicht zu bremsen.

Zwölf Runden entsprechen gut 4000 Metern. Klar, dass der Übungsleiter des Lobes voll und die Kids stolz und zufrieden waren.

Erfreulich viele der „Sponsoren“ waren übrigens mit in den Londypark gekommen, um ihr Interesse zu bekunden. Und dann hatten die Kinder auch noch Glück: Eine Hamburger Firma, die eigentlich gar nichts mit dem SV Viktoria zu tun hat, wenn man davon absieht, dass einer ihrer Angestellten aus Häuslingen kommt, spendete den Kindern 200 Euro.

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