Rethemerin Anna Grill zu Gast in Berlin

Abgeordnete für vier Tage

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Anna Grill und der Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel.

Berlin/Rethem - „Das war ausgesprochen interessant und lehrreich, einen solch intensiven Blick hinter die Kulissen des Bundestages werfen zu können und die Arbeitsabläufe im Parlament kennenzulernen.“ So fasste Anna Grill ihre Erfahrungen als Abgeordnete bei Jugend und Parlament in Berlin zusammen. Die 17-Jährige aus Rethem nahm auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Reinhard Grindel vier Tage an der Veranstaltung für die „Abgeordneten von morgen“ teil.

Schwerpunkt von Jugend und Parlament ist ein Rollenspiel, bei dem die Teilnehmer fiktive Abgeordnete darstellen und vier Gesetzgebungsverfahren wie im echten Parlament durchlaufen. Höhepunkte sind die Abstimmungen im Plenarsaal des Deutschen Bundestags. Getagt wird an den Originalschauplätzen.

„Es ist faszinierend, wie schnell man sich in die Rolle hineinversetzt, die man einzunehmen hat“, berichtete die Rethemerin. Reinhard Grindel, den Anna Grill in seinem Büro zum Gespräch traf, begrüßte, dass die Teilnehmer bei Jugend und Parlament lernen, dass bei der Gesetzgebung die Abwägung zwischen verschiedenen Argumenten und Interessen einer der Kernpunkte der parlamentarischen Arbeit ist. „Es gibt eben nicht nur schwarz und weiß. Man muss zu Konsenslösungen kommen, die keine faulen Kompromisse sind. Das ist bei der Bundestagsarbeit das Entscheidende“, betonte Grindel.

Die „Jungparlamentarier“ hatten außerdem noch Gespräche mit den Vorsitzenden der Bundestagsfraktionen und mit Mitgliedern des Bundestagspräsidiums.

Nach der Sitzungswoche in Berlin machten die Nachwuchs-Abgeordneten sich wieder auf den Weg in ihre „Wahlkreise“. Einen Weg, den auch die Großen für jede Sitzungswoche in Berlin zurücklegen müssen.

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