Majestäten werden am 7. Juli ermittelt

Rethemer Schützen ohne ersten Vorsitzenden

Der Gesamtvorstand (v.l.): Sabrina Hennig, Hans-Erich Cordes, Ute Cordes, Helmut Templin, Martina Bening und Thorsten Cordes.

Rethem - Noch ohne einen nominellen ersten Vorsitzenden bleibt der Schützenverein Rethem. Die Aufgaben übernimmt kommissarisch der zweite Vorsitzende Helmut Templin mit Unterstützung des weiteren Vorstandes. Bestätigt in ihren Funktionen wurden die bisherigen Amtsinhaber. Neben Helmut Templin sind das Schriftführer Hans-Erich Cordes, Jugendleiterin Brigitte Cordes, Kassenwart Thorsten Cordes, Schießsportleiterin Martina Bening und Oberst Heino Drewes. Sabrina Hennig bleibt Leiterin des Spielmannszuges.

Neben diesen Regularien standen ein Rückblick sowie die geplanten Vorhaben im Vordergrund. Dabei wurde deutlich, dass sich der Vorstand freut, dass der Ablauf des Schützenfestes vom vergangenen Jahr wiederholt werden soll. Am Sonnabend, 7. Juli, werden, umrahmt von einem bunten Programm, die Majestäten ermittelt und proklamiert. Der Tag endet mit der Zeltdisco mit DJ, die mit Unterstützung des Spielmannszuges organisiert wird und viele tanzfreudige Gäste anlocken soll. Am Sonntag steht das Katerfrühstück an, das mit den Ehrungen von langjährigen Mitgliedern endet. Anschließend geht es zum Scheiben annageln.

In diesem Jahr soll noch einmal einiges dafür getan werden, den Schießsport noch mehr zu beleben. Es geht darum, die entsprechenden Altersgruppen im Kinder- und Jugendbereich zu mobilisieren. Bei den Erwachsenen lädt die Schießgruppe ab April jeden ersten Freitag im Monat, ab 18 Uhr, zu einem Treffen ein, bei dem neben dem Schießen weitere Aktionen geplant sind.

Die auf der Versammlung geehrten Mitglieder Hans-Erich Cordes, Lothar Helms (40 Jahre) und Helmut Templin.

Einen umfangreichen Jahresbericht des Spielmannszuges lieferte dessen Leiterin Sabrina Hennig ab. Diese Gruppe war im vergangenen Jahr sehr aktiv und bei 25 Auftritten ein musikalischer Botschafter des Vereins und der Stadt Rethem. Höhepunkt war der Ausmarsch beim größten Schützenfest der Welt in Hannover, der die Spielleute trotz aller Strapazen begeisterte. Das Repertoire mit moderner Spielmannsmusik stieß auf durchweg positive Resonanz. Die neu gestaltete Uniform wurde erstmals in Hannover getragen: schwarze Hose mit neongrüner Biese, schwarzes Hemd, neongrüne Krawatte und schwarzer Hut mit neongrünem Hutband. Dem Spielmannszug gehören 32 Mitglieder an, 13 Spielleute sind im Kreisspielmannszug der Schützen aktiv. An der Spitze der Anwesenheitsliste stand Kirsten Hellmann, ihr folgten Armin Hennig sowie Jutta Meyer-Kranz und Ilka von Wille.

Der Dank von Sabrina Hennig galt den Spielleuten, die sie bei der Ausbildung unterstützten und die Anfänger individuell betreuten: für die Marching Bells Kirsten Hellmann und für die Flötisten Ilka von Wille und Talea Dettmer. Kirsten Hellmann gelte auch ein Dank für die Arbeit als Jugendwart. Ihrem Ehemann Armin dankte Hennig für die Notenbearbeitungen. Durch seine Arbeit mit der entsprechenden Software sei es möglich, Titel zu spielen, von denen es bisher keine Notensätze für diese Besetzung gebe. Damit die Musik weiterhin Freude mache und nicht alles im Stress ende, laute eine Devise, lieber mal einen Auftritt weniger anzunehmen, so Hennig. Sie wies zudem auf die neue Facebook-Seite des Spielmannszuges hin.

Groß waren Überraschung und Freude bei den Mitgliedern über eine Spende in Höhe von 600 Euro, überreicht von Heiner Gümmer. Anlässlich des 111-jährigen Bestehens seiner Firma war Geld für Rethemer Vereine gesammelt worden.

 rö

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