Wirkungsvolles Engagement und Chancen der Fusion

 „Arbeitskreis Stadtbild“ diskutiert über die Zukunft Rethems

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Engagiert für die künftige Gestaltung Rethems: Die beiden Koordinatoren des Arbeitskreises, Jonas Wussow und Ernst-Walter Vollmer (v.l.), wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Rethem - „Mit dem Arbeitskreis Stadtbild wurde vor knapp acht Jahren eine Institution geschaffen, die in benachbarten Kommunen mit großem Respekt verfolgt wird“, lobte Rethems Bürgermeister Frank Leverenz. Der AKS hatte am Sonnabend zur 8. Zukunftskonferenz in den Burghof eingeladen.

Leverenz betonte, dass der AKS mit der tatkräftigen Unterstützung zahlreicher Helfer wichtige Aufgaben umsetze. Seit 2011 sei eine ganze Menge erreicht und angeschoben worden. Das bedeutendste Vorzeigeobjekt sei die EGRA, die sich um die Neuplanung des Gewerbegebietes und um den Ratskeller kümmere. Und wenn Rethem es schaffen sollte, in das Städtebauförderprogramm des Landes aufgenommen zu werden, gebe es mit Sicherheit noch einen zusätzlichen Schub.

Leverenz betonte aber auch, dass das Hauptamt und die Politik weiterhin in der Verantwortung bleiben. Dazu gehöre es, das Ehrenamt nicht nur zu loben, sondern auch entsprechend zu handeln.

Überschaubar war die Zahl der Bürger, die AKS-Koordinator Jonas Wussow zur Konferenz begrüßte. Knapp 20 Zuhörer verloren sich im Saal, darunter zumeist die Akteure der AKS sowie Kommunalpolitiker. Wussow zeigte sich zwar enttäuscht von der Resonanz, war aber ansonsten zufrieden mit der Konferenz und hier vor allem von den Vorstellungen der Gruppen.

Seitens der Gruppe „Grünes Rethem“ berichtete Inge Boehnke über eine Vielzahl an Arbeiten zur Verschönerung der Stadt und zukünftige Pläne. Ein großes Projekt sei die Erneuerung der Blumenrabatte an der Ecke der Rodewalder Straße/Lange Straße, bei der die Stadtgärtner die Arbeit unterstützten. Im Laufe des Jahres zeigte sich die Rosenrabatte an der Mittelhäußerstraße ebenfalls in einem überwucherten Zustand. Hier stand die Gruppe der Stadt beratend zur Seite.

Blick in alte Zeiten

Margret Dannemann-Jarchow berichtete seitens der AG Marketing von der Ausstellung „Rethem in alten Zeiten“, die sehr gut angenommen worden sei. Sie teilte mit, dass Rethem im kommenden Jahr wieder das Ziel des Entdeckertages der Region Hannover sei.

Zwei Projekte bestimmen den Bereich Wirtschaftsförderung, wo die weiteren Entwicklungen bei der Sanierung des Toschi-Gewerbegebiets und des Ratskellers im Vordergrund stehen. Dieter Moll erläuterte den Stand der Planungen für beide Objekte, wobei der Ratskeller im Fördergebiet der städtebaulichen Sanierungsmaßnahme liege. Wolfgang Leseberg wusste mehr. Ende Juli sei das Planungsgebiet mit Vertretern des Umweltministeriums, des ArL Lüneburg (Amt für regionale Raumstruktur) sowie von Politik und Verwaltung besichtigt worden. Von den Vertretern des Landes habe es positive Äußerungen zu dem Vorhaben gegeben. Sofern Rethem in das Programm aufgenommen werde, würden sich nach entsprechendem Beschluss einer Satzung unterschiedliche Fördermöglichkeiten für Private und für die Kommune ergeben.

Ein Thema bestimmt abschließende Diskussion

In der abschließenden Diskussion gab es nur ein Thema, das Bürgermeister Frank Leverenz bereits in seiner Begrüßung angesprochen hatte. Er bezog sich auf die Veränderungen der kommunalen Strukturen, verbunden mit einer Fusion mit einer Nachbarkommune. Dieses Projekt sei aus dem nichtpolitischen Raum neu befeuert worden. In einer so kleinen Einheit sei Rethem nicht überlebensfähig, aber bei einer solch elementaren Entscheidung habe der Bürger ein gehöriges Wort mitzureden.

Alt-Bürgermeister Karl-Dieter Oestmann regte an, sich damit in einem gesondertem Gespräch ausführlich zu beschäftigen. Im Verlauf der Diskussion wurde zudem geäußert, dass vielen Bürgern die näheren Einzelheiten fehlten. Die Diskussion habe gezeigt, dass da noch einige Hausaufgaben zu machen seien, stellte Koordinator Wussow fest. Er wurde, ebenso wie Ernst-Walter Vollmer, im Amt als AKS-Koordinator bestätigt. 

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