Ausgelassene Silvesterparty in Rethem

Tapfere Burghofgäste feierten gut eingemummelt

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Auf diesen Moment hatten alle gewartet: Schulter an Schulter standen zahlreiche Besucher aus der ganzen Region und verfolgten das spektakuläre Feuerwerk, das trotz des schlechten Wetters gut zu sehen war. - Fotos: Bätje

Rethem - Selbst Wind und Regen konnten die Feierfreudigen nicht aufhalten. Getreu dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, man kann lediglich unpassend angezogen oder vorbereitet sein“ hatten erneut zahlreiche, es werden weit über 1000 gewesen sein, den Weg zum Rethemer Burghof gefunden, um beim Silvester-Feuerwerk dabei zu sein.

Gut eingemummelt, mit schwerem Schuhwerk und meistens auch noch mit einem Regenschirm ausgestattet, wagten sie sich zur Jahreswende auf den Allerdeich, der sehr weich und rutschig war. Dort standen sie Schulter an Schulter, um einen guten Blick auf die bunten Feuerwerkskörper zu erhaschen.

Wem es zu nass war, der parkte sein Auto bequem auf der Straße zwischen der Allerbrücke und Kirchwahlingen, obwohl sich schon Tage zuvor ein Gerücht breitgemacht hatte, diese solle für die Silvesternacht gesperrt werden. Aus dem trockenen Auto heraus hatten die weniger abgehärteten Gäste einen schönen Blick, da die Sicht trotz Regens recht klar war.

Die ganz Mutigen wagten auf dem rutschigen Untergrund sogar das eine oder andere Tänzchen.

Auf dem Burghofgelände herrschte derweil eine ausgelassene Stimmung. Viele Sektflaschen kreisten zwischen Freunden und Bekannten und manchmal wurden auch Fremde kurzerhand zu einem Schlückchen eingeladen.

Jens-Uwe Meyer, in Rethem Hans Dampf in allen Gassen, hatte die Funktion des DJ übernommen und sorgte gekonnt für die passende Musikauswahl, sodass einige Gäste sogar ein Tänzchen auf matschigem Untergrund wagten. Sophie Stelter hielt auch diesmal wieder die sanitären Anlagen vorbildlich in Schuss, sie ist bei Veranstaltungen in Rethem kaum wegzudenken.

Bis weit nach Mitternacht war der Wagen des DJ noch umringt, den Musikwünschen war kaum nachzukommen. Nur langsam kehrte Ruhe auf dem Burghofgelände ein und die meisten Besucher waren sich am Ende einig: „Wir freuen uns auf das nächste Jahr, wettermäßig kann es ja schließlich nur besser werden.“ - bä

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