Breitbanderschließung wird fortgesetzt

Rethem: Glasfaser für jeden Haushalt

Enden eines Glasfaserkabels
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Die Glasfaserkabel für die Rethemer Haushalte kommen näher.

Rethem – Das schnelle Internet kommt. „Nach wie vor verfolge ich das Ziel, dass jeder Haushalt in der Samtgemeinde, der es möchte, einen Glasfaseranschluss bis ins Haus (FTTH-Anschluss) erhält“, erklärt Samtgemeindebürgermeister Cort-Brün Voige in einer Pressemitteilung. Jetzt wird die Erschließung fortgesetzt.

Durch die Förderung für die sogenannten „Weißen Flecken“, das 2020 gemeinsam mit dem Landkreis umgesetzt wurde, haben die Orte Rethem Moor, Kirchwahlingen sowie Klein Häuslingen / Ludwigslust und mehrere Außenlagen und Streusiedlungen bereits die schnellen Anschlüsse erhalten. In den übrigen zehn Orten der Samtgemeinde erfolge die Versorgung derzeit über VDSL-Anschlüsse mit einer garantierten Bandbreite von mindestens 30 Megabit (mBit).

Die drei Gemeinden Böhme, Frankenfeld und Häuslingen hätten über die Samtgemeinde mit der Firma TM-net, Bungalski, vereinbart, dass im Herbst in Altenwahlingen, Böhme, Bierde, Hedern, Bosse, Frankenfeld und Groß Häuslingen Interessenbekundungsverfahren durchgeführt werden. Alle noch nicht mit einem FTTH-Anschluss versorgten Haushalte würden angeschrieben und zu öffentlichen Einwohnerversammlungen (siehe Kasten rechts) eingeladen.

Der Rat der Stadt Rethem werde voraussichtlich ebenfalls entscheiden, sich für die Orte Wohlendorf, Stöcken und den Kernort Rethem an dem Verfahren zu beteiligen. Hierfür seien nach der Beschlussfassung möglichst zeitnah Termine mit der Firma TM-net abzustimmen.

Wo genügend Hauseigentümer ihr Interesse an einem FTTH-Anschluss bekunden und es wirtschaftlich vertretbar ist, werde die Firma dann die Erschließung vornehmen. Die konkreten Modalitäten stehen noch nicht fest, werden aber in den Einwohnerversammlungen bekannt gegeben. In Straßenzügen oder Orten, in denen entweder das Interesse zu gering ist oder eine Erschließung wirtschaftlich nicht möglich ist, werde es erst 2023 weitergehen. „Hier ist dann vorgesehen – wie bei der Erschließung der ,Weißen Flecken’ in 2020 den Landkreis zu beauftragen. Er soll dann eine Ausschreibung für alle „Grauen Flecken“ (ab 1. Januar 2023 fallen alle Anschlüsse darunter, die eine Bandbreite von weniger als einem Gigabit zur Verfügung haben) vornehmen und dafür Fördermittel einwerben.

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