,,Gutes Sicherheitsgefühl“ in Rethem

Kaum „Elterntaxis“ an der Schule in Rethem

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Die „Freie Fahrt“ in der Hainholzstraße könnte zu schnellem Fahren verleiten.

Rethem - Mit dem Thema „Sicherheit“ befasste sich der Schulausschuss der Samtgemeinde am Donnerstagabend im Burghof gleich in mehreren Punkten. Unter anderem ging es um „Elterntaxis“ und die Verkehrssicherheit an der Hainzholzstraße.

Rektorin Sandra Steinhoff-Schäfer berichtete über Gespräche mit Eltern, in denen deutlich geworden sei, dass „relativ viele Eltern“ ihre Kinder nicht mit dem Auto zur Schule bringen würden: „Es scheint hier kaum übertriebene Sicherheitsbedenken zu geben.“

Daher werde die Einrichtung einer Hol- und Bringzone auch überwiegend für nicht notwendig erachtet. Sollte dennoch Bedarf für eine solche Zone vorhanden sein, wäre noch zu klären, in welchem Bereich. Gegenwärtig sehe man hier aber keinen Handlungsbedarf. Bedingt durch die Jahreszeit könne es demnächst aber dennoch mehr „Elterntaxis“ geben: „Bei Regen und Sturm ist das Bringverhalten der Eltern natürlich höher.“

Auch beim Thema „Hainholzstraße“ ging es um Sicherheit. Bisher war eine Seite der Straße gegenüber der Schule mit parkenden Lehrerautos belegt. Damit ist seit einiger Zeit Schluss. Durch die Anlage eines markierten Fahrradstreifens darf hier nicht mehr geparkt werden. Samtgemeindebürgermeister Cort-Brün Voige wies in diesem Zusammenhang daraufhin, dass Autofahrer den Randstreifen nicht als Fahrspur nutzen, sondern nur bei Ausweich- oder Wendemanövern überfahren dürfen. Aber auch nur dann, wenn keine Radfahrer gefährdet werden.

Neue Probleme möglich

Allerdings könnte es durch die geänderte Situation in der Hainholzstraße zu neuen Problemen kommen: Die „freie Fahrt“ ohne parkende Autos könnte zu überhöhten Geschwindigkeiten verleiten, befürchtete Rektorin Steinhoff-Schäfer. Ob es eine Geschwindigkeitsbegrenzung, einen Zebrastreifen oder gar eine Ampel geben wird, hängt vor allem vom Ergebnis einer Verkehrszählung ab, die für das nächste Frühjahr geplant ist.

Schließlich ging es in der Sitzung auch um die Sicherheit in der Schule selbst. Das Problem: Wie kann man verhindern, dass Unbefugte die Schulräume betreten? Ein aufwendiges Türschließsystem sei zwar technisch möglich, aber nicht unbedingt zu empfehlen, hieß es im Ausschuss. Vorsitzender Frank Leverenz: „Die Schule sollte nicht zum Hochsicherheitstrakt werden.“

Ein weiteres Thema: Durch den Rückgang der Schülerzahlen von rund 180 auf zurzeit 142 fehlen dem Budget der Grundschule rund 1500 Euro. Bisher werden 50 Euro pro Schüler gezahlt. Eine Erhöhung um zehn Euro je Schüler wäre sehr hilfreich, meinte Rektorin Steinhoff-Schäfer im Ausschuss. Bürgermeister Frank Leverenz zeigte Verständnis: „Wir werden das in den Fraktionen besprechen.“

fra

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