Der wichtigste Mann der Schule

Abschied von Hausmeister Heinz Weber nach 25 Jahren

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Heinz Weber drehte, gefolgt von etwa 300 Schülern, eine Abschiedsrunde um die Londy-Schule.

Rethem - „Auf was freut ihr euch am meisten in der Schule?“, hatte Schulleiterin Sandra Steinhoff-Schäfer die Abc-Schützen bei der Einschulung gefragt. Spontane Antwort: „Die große Pause.“ „Und wer ist der wichtigste Mann?“ Die Antwort war ohne zu zögern gekommen: „Der Hausmeister.“

„Einsatzbereit, freundlich und hilfsbereit“, waren die herausragenden Eigenschaften, die die Schülersprecherinnen Emilie Kohlrausch und Carina Söder Heinz Weber, dem scheidenden Hausmeister der Rethemer Londy-Schule, bescheinigten.

Gleiches war den zahlreichen Postern zu entnehmen, die die Jungen und Mädchen aller Altersklassen angefertigt hatten. Die Texte reichten von „Du bist der Beste“ über „Wir werden dich nie vergessen“ und „Wir vermissen dich schon jetzt“ bis „Junge, komm bald wieder“.

Für den Hausmeister, der immerhin 25 Jahre in Rethem tätig gewesen war, begann der Abschied von der Schule mit einer Runde auf seinem „geliebten“, am Mittwochmorgen mit Girlanden behängten Kleintraktor. Auf ihm drehte er mit über 300 Kindern und Jugendlichen im Schlepptau eine Runde um seine zweite Heimat, wobei er bei der Fahrt durch zahlreiche Lücken und Tore noch einmal sein fahrerisches Können unter Beweis stellen konnte.

Heinz Weber mit den Schülersprecherinnen.

Etwas später folgte der offizielle Teil mit geladenen Gästen, unter ihnen die ehemaligen Schulleiter Volker Rollenbeck und Ulrich Förster sowie zahlreiche Lehrer, die sich längst im Ruhestand befinden. Dabei waren natürlich auch die ganze aktuelle Lehrerschaft und alle für den Unterhalt der Schule engagierten Kräfte.

Steinhoff-Schäfer sowie Uta von Salzen als Vertreterin des Personalrates fanden launige, humorvolle Worte für den Scheidenden, der sich ebenfalls auf amüsante Weise verabschiedete. Es gab viel zu lachen, der Hausmeister musste aber auch ein paarmal schlucken.

Der Lehrerchor hatte eigens für den Abschied zudem ein Lied verfasst, das ebenfalls Anlass zum Schmunzeln gab. Da war es zu verschmerzen, dass der Cateringservice den Imbiss eigentlich erst Donnerstag bringen wollte, was erst kurz vor der Feier bekannt wurde. Die Lieferung erfolgte schließlich mit etwa einstündiger Verspätung. Heinz Weber wird sich auf jeden Fall noch lange an diese Feier erinnern.  

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