Geeignete Lösung ist nicht in Sicht

Radweg: Löcher und Bewuchs kritisiert

Der Radweg entlang der ehemaligen Bahntrasse. - Foto: Bätje
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Der Radweg entlang der ehemaligen Bahntrasse.

Rethem - Für Unmut sorgt der Zustand des Aller-Radweges auf der ehemaligen Bahntrasse im Bereich der Samtgemeinde Rethem. Das wurde auf der jüngsten Ratssitzung deutlich. Verwaltungschef Cort-Brün Voige berichtete, dass der Weg kürzlich, noch ohne Schneebedeckung, in Augenschein genommen worden sei.

Dabei seien vom Bauamt folgende Maßnahmen festgelegt worden, die bis zum Beginn der Radsaison erfolgen sollen: Im Bereich der L 200 in der Nähe von Wohlendorf sollten zwei Absackungen mit Schotter ausgeglichen und mittels Rüttelplatte verdichtet werden. 

Zwischen der Tankstelle und dem Bösselweg sei an einigen Stellen der sandige Untergrund durch Abschieben der Grasnarbe freigelegt worden. Hier solle auf etwa 530 Metern Länge ein fünf Zentimeter starkes Schottergemisch aufgebracht und eingearbeitet werden, sagte Voige. Im übrigen Bereich bis Bosse werde derzeit kein besonderer Unterhaltungsbedarf gesehen.

Entlang des gesamten Radweges würden die Seitenräume in der Vegetationsperiode viermal jährlich gemäht. Der Strauchbewuchs werde einmal jährlich abgeschnitten.

Wolfgang Leseberg, SPD, monierte, dass der Radweg im Jahr 2010 vom städtischen Bauhof saniert worden sei. „Das Ergebnis ist nicht befriedigend.“ Im Bereich der Egra in Richtung Hedern gebe es an einigen Stellen Riesenlöchern zu den Seiten hin. Er habe von den Nutzern schon diverse Beschwerden gehört.

Der Radweg im Bereich der Gemeinde Dörverden sei in einem wesentlich besseren Zustand. Leseberg wollte wissen, ob eine Kooperation möglich sei.

Gert Jastremski, SPD, berichtete, dass man früher nebeneinander habe fahren können. Der Bewuchs in den Seitenräumen werde aber immer höher, so dass das nicht mehr möglich sei. „Wir müssen uns was überlegen. Es gibt ja auch Begegnungsverkehr.“ Der Radweg werde beworben. „Da müssen wir obacht geben.“

Voige erzählte, dass das Thema regelmäßig im Zweckverband Aller-Leine-Tal besprochen werde. Zumindest im Gebiet der Samtgemeinde Rethem zögen sie an einem Strang. In der Samtgemeinde Ahlden sei dies nicht der Fall. „Dort agieren die Mitgliedsgemeinden.“ 

Und dort werde nur wenig gemacht. „Wir sind bestrebt, den Radweg zu unterhalten.“ Probleme gebe es momentan mit dem Glyphosatverbot. „Keiner hat eine Ideallösung.“ Voige sagte, dass Dörverden den Weg alle drei bis vier Jahre neu anlege. Das könne für Rethem keine Lösung sein.

sal

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