Kommission zufrieden mit Deichen in Alten- und Kirchwahlingen

90 Prozent sind in Ordnung

Dr. Bernd Zirul war zufrieden mit dem Zustand der Deiche.

Samtgemeinde - Etwas später als sonst, allerdings aus nachvollziehbaren Gründen, fand am vergangenen Donnerstag die Frühjahrsdeichschau des Aller-Leine-Verbandes statt. Zwischen Klein Häuslingen und Bierde/Eilte, am Nordufer der Aller, sowie zwischen Wohlendorf und Hodenhagen waren verschiedene Gruppen unterwegs, um sich vom intakten Zustand der Deichanlagen zu überzeugen.

Alles in allem gab es nur wenig auszusetzen, obwohl die Berichte der einzelnen Kommissionen nicht ganz so positiv ausfielen wie noch im Herbst. Doch Kritik gab es nur für ganz vereinzelte Stellen, sodass sie nicht wirklich ins Gewicht fiel.

In Klein Häuslingen ist in einem kleinen Bereich die Grasnarbe in Mitleidenschaft gezogen, Tiere haben eifrig gebuddelt. Diese Stelle sollte man im Auge behalten, waren sich die Teilnehmer einig.

Anderen Ortes breitet sich Gebüsch aus, das zurückgeschnitten werden oder ganz beseitigt werden sollte. An einer Stelle ist Vieh über den Deich getrieben worden, was Spuren hinterlassen hat, die allerdings bislang niemandem zugeordnet werden konnten. Es wurde vorgeschlagen, eine Schranke zu errichten.

Westlich von Wohlendorf sind stellenweise ebenfalls Schäden an der Deichoberfläche festzustellen, ähnlich wie in Klein Häuslingen. In der Nähe von Rethems Junkernstraße sind unmittelbar am Deich Grünabfälle deponiert worden, die dort nichts zu suchen haben und beseitigt werden müssen. Doch das war es schon, was an Kritik zu hören war.

Dr. Bernd Zirul war zufrieden mit dem Zustand der Deiche.

Über 90 Prozent der Deiche befänden sich in gutem oder sehr gutem Vorstand, resümierte Gesprächsführer Dr. Bernd Zirul, Leiter der Fachgruppe Wasser-Boden-Abfall beim Heidekreis. Frankenfelds Bürgermeister Hans-Dieter Orlovius meldete sich in der anschließenden Diskussion zu Wort: Im Herbst hatte eine Überdüngung der Deiche bei Bierde einen Sturm der Entrüstung entfacht. Orlovius vertrat die Ansicht, die Reaktionen seien völlig überzogen gewesen. Die Grasnarbe habe sich in dem betreffenden Bereich schnell erholt, strahle in saftigem Grün.

Aus der Versammlung wurde dem entgegengehalten, dass es bei den Vorwürfen ja nicht nur um die Deichoberfläche gegangen sei, sondern vor allem darum, dass Gärreste ins Grundwasser gelangten und das Wasser im Bierder See, im Sommer eine beliebte Badestelle, in Mitleidenschaft gezogen werden könnte.

Man sollte doch umsichtiger handeln, sich etwas sensibler verhalten, wurde angemahnt. In diesem Fall hätte man sicher etwas aufmerksamer zu Werke gehen können. J bä

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