Hütte soll am neuen Standort bleiben / Mehrkosten für Ratskeller werden doch bezahlt

Provinzposse geht weiter

Wenn der Landkreis die Genehmigung erteilt, wird die Schutzhütte an diesem Standort bleiben.
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Wenn der Landkreis die Genehmigung erteilt, wird die Schutzhütte an diesem Standort bleiben.

Rethem – In der „Hüttenaffäre“ gibt es eine Entscheidung des Stadtrates: Bei drei Gegenstimmen wurde dem Vorschlag der Verwaltung zur (bereits erfolgten) Umsetzung zugestimmt. Zweiter wichtiger Beschluss: Die erheblichen Mehrkosten für den Ratskeller-Abriss (die VAZ berichtete) sollen nun doch übernommen werden.

Zur heftig umstrittenen Umsetzung der Grillhütte im Londypark gab es auf der Ratssitzung am Dienstagabend im Burghof eine ausführliche Stellungnahme von Bürgermeister Frank Leverenz (CDU). Der Streit über eine absolut unwichtige Schutzhütte sei fatal und nur als Provinzposse zu beschreiben. Die Entscheidung zur Umsetzung sei ein Geschäft der laufenden Verwaltung gewesen und ausschließlich aus touristischen Gründen erfolgt. Schon im Jahre 2016 sei dies vom damaligen stellvertretenden Verwaltungschef Harm-Dirk Hüppe angeregt worden. Leverenz: „Dass eine Umsetzung seitens der Verwaltung erst nach vier Jahren durchgeführt worden ist und keinerlei Hinweise im Vorfeld aus der Verwaltung an den Rat der Stadt Rethem gesandt wurden, mag man bedauern, aber es ist rechtlich absolut in Ordnung.“

Ein Versäumnis der Verwaltung sei es aber, dass die erforderlichen Genehmigungen beim Landkreis nicht eingeholt worden seien. Allerdings, so Leverenz, sei „nach den aktuellen Erkenntnissen der Verwaltung“ auch für den alten Standort der Grillhütte damals keine deichrechtliche Erlaubnis erteilt worden. Der Rat stimmte am Ende der Versetzung zu. Nun bleibt abzuwarten, ob der Landkreis die erforderlichen Genehmigungen erteilt.

Zum Thema Ratskeller-Abriss entschloss sich der Rat am Dienstag bei einer Gegenstimme, den Vorschlag der Verwaltung anzunehmen. Danach soll die Fördersumme an Investorin Elisabeth Einicke-Renaud von rund 73 000 auf 107 000 Euro erhöht werden. Begründet wurde die Kostensteigerung – wie berichtet – mit zusätzlichen Aufwendungen unter anderem für die Absperrmaßnahmen und Entfernung asbesthaltigen Materials. Der Bauausschuss hatte dem Rat empfohlen, gegen eine Übernahme der Mehrkosten zu stimmen.

Am Ende der Sitzung gab Samtgemeindebürgermeister Cort-Brün Voige eine Personalie aus dem Rathaus bekannt: Steffan Voß, Fachbereichsleiter 2, wird zum 31. Januar aus den Diensten der Verwaltung ausscheiden und eine Stelle beim Landkreis Celle antreten.  fra

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