Planungs- und Bauführungsleistungen auf dem ehemaligen Toschigelände

Europaweite Ausschreibung

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Mediengruppe Kreiszeitung

Rethem - Die Planungs- und Bauführungsleistungen für das neue Projekt der Energie- und Gewerbepark Rethem (Egra), die „Sanierung und Umnutzung von Lagerhaushallen auf dem ehemaligen Toschigelände in Rethem“, sind europaweit ausgeschrieben worden. Das teilten die Egra und die Stadt Rethem gestern mit.

Das gemeinsame Ziel sei es allerdings, auch regionalen Planungsbüros die Möglichkeit zu geben, ein Angebot über die ausgeschriebenen Leistungen abzugeben, heißt es in der Pressemitteilung. Und Geschäftsführer Dieter Moll erzählte, dass es bereits neun Interessenten, allerdings nicht aus der Nähe, gebe.

Es geht um Sanierung, Um- und Neubau einer dreiteiligen, eingeschossigen Lagerhalle in Systembauweise. Das Gebäude ist 13000 Quadratmeter groß und wurde als Stahlskelettbau mit Ziegelmauerwerk und Asbestplatten errichtet.

Für das Projekt zur Wiedernutzung asbestkontaminierter Gewerbegrundstücke sind Fördermittel für wirtschaftsnahe Infrastruktur beziehungsweise regionale Wachstumsprojekte beantragt und genehmigt worden. Das Niedersächsische Wirtschaftsministerium und die NBank in Lüneburg unterstützen das Vier-Millionen-Euro-Projekt mit drei Millionen Euro bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen. Hierzu gehört die abgeschlossene Bauleitplanung für das gesamte Toschigelände bis zum Frühsommer. Noch vor Weihnachten hatten die städtischen Bauausschuss-Mitglieder der Aufstellung eines entsprechenden B-Plans zugestimmt. In seiner nächsten Sitzung am Dienstag, 8. März, ab 18.30 Uhr, wird sich das Gremium mit der erneuten Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Träger öffentlicher Belange beschäftigen. Der Stadtrat hat das Thema am Mittwoch, 16. März, ab 20 Uhr, auf der Tagesordnung.

Das Ganze sei auf einem guten Weg, sagte Moll. Für gestern war ein Treffen mit dem Planungsbüro und den Unternehmern an der Hainholzstraße geplant. „Wir haben eng mit der Industrie- und Handelskammer zusammengearbeitet“, so Moll. „Wir werden im neuen Entwurf sehr gut behandelt.“ Diesen müsse die Politik genehmigen. Er sei Sprecher der Unternehmergruppe, erklärte Moll.

Die Egra möchte auf dem Gelände arbeitsintensive Gewerbe ansiedeln. Es handelt sich um eine ehrenamtlich geführte, nicht gewinnorientierte Gesellschaft. Gewinne müssen zum Wohl der Stadt Rethem reinvestiert werden.

sal

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