Pächter Gerhard Heitmann kümmert sich

Minigolfanlage in Rethem: „Ich werde weitermachen“

Freuen sich über den gepflegten Minigolfplatz (v.l.): Wolfgang Leseberg, Ernst-Walter Vollmer, Birgit Leseberg, Gerhard Heitmann und Rethems Bürgermeister Frank Leverenz. - Foto: Elling

Rethem - „Solange ich gesund bin, werde ich weitermachen.“ Gerhard Heitmann, Betreiber der Minigolfanlage in Rethem, zeigt sich rundum zufrieden. Im dritten Jahr sorgt er für gepflegte Bahnen und zufriedene Sportler. Zwei Jahre laufe sein Vertrag noch und wenn möglich, werde er verlängern. Andere Möglichkeiten habe er genug, berichtete er im Pressegespräch.

„Mir haben sie rundum sämtliche Minigolfplätze angeboten“, sagte er mit einem Schmunzeln im Gesicht. „Es gibt keinen Platz, der so schön liegt wie der in Rethem.“ Besonders wichtig sei ihm, dass die Anlage einen vernünftigen Eindruck mache. „Ich achte sehr auf Sauberkeit.“ Er kümmere sich unter anderem um gepflegte Wege und laubfreie Bahnen. Neun habe er frisch gestrichen. Der Rest solle im kommenden Jahr folgen. Außerdem würden die Bahnen jährlich in die Waage gesetzt. Über mangelnden Zuspruch braucht er sich keine Gedanken mehr zu machen.

Bürgermeister Frank Leverenz erzählte, dass er viele gute Rückmeldungen erhalte. „Wir müssen sehr dankbar sein, dass wir Sie gefunden haben.“ Es habe sich herumgesprochen, dass die Anlage in einem hervorragenden Zustand sei.

Heitmanns Tag beginnt häufig schon morgens, um 8 Uhr. Dann kaufe er frische Sachen ein, berichtet er. Spätestens kurz vor 11 Uhr sei er am Platz. „Das Ende ist offen. Wenn’s dunkel wird, geht nichts mehr.“ Nur in der Vorsaison gönne er sich dienstags einen Ruhetag, sonst sei die Anlage täglich geöffnet. Auf die Frage, ob er mehr Lampen benötige, antwortete Heitmann, dass irgendwann Schluss sein müsse. Und für alle, die abends auf ein Getränk vorbeikommen und gerne länger bleiben würden, betonte er: „Es soll Minigolf sein, keine Kneipe.“ Eine geschlossene Gesellschaft sei allerdings natürlich etwas anderes.

In den Ferien hatte sich Heitmann eine besondere Aktion überlegt. Statt wie in den vergangenen Jahren Ferienkinder an einem Tag für zwei Stunden kostenlos spielen zu lassen, kassierte er diesmal mittwochs, von 14 bis 18 Uhr, von allen Spielern jeweils 50 Cent. Ziel war es, unter dem Motto „Spielen, Spenden, Unterstützen“ einer Einrichtung in Rethem zu helfen. Leider habe das Wetter nicht so recht mitgespielt, sagte Heitmann. Doch trotzdem sei einiges an Geld ins Sparschwein geworfen worden. Nachdem er es aufgestockt habe, seien es 200 Euro.

In Absprache mit Harm-Dirk Hüppe, Allgemeiner Vertreter im Rethemer Rathaus, erhielt der Kindergarten Rethemer Arche am Mittwoch den Betrag. „Wir haben schon Ideen, was wir damit machen“, sagte die stellvertretende Leiterin Birgit Leseberg, die die Spende in Empfang nahm. Sie freuten sich sehr. Gerade seien Fahrzeuge angeschafft worden. „Da ist immer noch Bedarf.“ - sal

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