Altenwahlinger arrangieren sich mit der Situation / Schleichwege und Sondergenehmigung

Ortsdurchfahrt ist dicht

Die Zufahrt zur L159 beim Kriegerdenkmal ist gesperrt.
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Die Zufahrt zur L159 beim Kriegerdenkmal ist gesperrt.

Altenwahlingen – Zahlreiche Transporter mit gehäckseltem Mais rollten in den vergangenen Tagen von den frühen Morgenstunden bis in die Dunkelheit durch Altenwahlingen. Diese Geschäftigkeit hatte ihren Grund: Seit Mittwoch ist die Altenwahlinger Ortsdurchfahrt wegen Straßenbauarbeiten (wir berichteten) gesperrt. Landwirte sollten mit der Silage jetzt möglichst durch sein.

Doch nicht nur für die Landwirte, sondern für die meisten Altenwahlinger ist die Sperrung der Ortsdurchfahrt bis hin zur Kreuzung mit der B 209 mit mehr oder weniger großen Unannehmlichkeiten verbunden. Einzig die Anwohner des Mühlenweges sind so gut wie nicht betroffen. Auch der große Rinderstall am Ortseingang ist über die Apfelallee zu erreichen. Anders sieht es für die übrigen Anlieger der L 159 aus, die ihr Grundstück nicht auf gewohntem Wege erreichen können und ihre Fahrzeuge woanders parken müssen. Wer einen Fußweg von maximal 100 Metern in Kauf nimmt, kann sein Auto so parken, dass er auf Schleichwegen über den Vogelfang und durch die Marsch Richtung Kirchwahlingen oder am Fischerhof und dem Altenwahlinger See entlang Richtung „Monte Altenwahlingen“ (Lehmberg) die Verbindungsstraße von Alten- nach Kirchwahlingen erreicht werden kann.

Bei Holger Rüpke, Gasthaus zur Linde, läuft der Betrieb weiter wie gehabt. Gäste werden über den Schleichweg am Altenwahlinger See entlang von hinten zum Gasthof geführt. Diesen Weg will auch die Autowerkstatt Pruss-Jastremski ihren Kunden empfehlen.

Auch beim Heidehort sehen die Betreiber keine unlösbaren Probleme auf sich zukommen. „An zwei Tagen, an denen die Busse nicht durchkommen, bleiben unsere Heimbewohner zu Haus“, erläutert Verwaltungsmitarbeiterin Bärbel Bockelmann. Denkbar wäre ein etwa 200 Meter langer Marsch zum Mühlenweg gewesen, um dort in den Bus einzusteigen. Doch dann hätte man durch Lühnings Garten gemusst. Für die übrige Versorgung seien im Vorfeld Vorbereitung getroffen worden. Die Nutzfahrzeuge wurden auf einen Stellplatz bei Rüpkes gebracht. „Die paar Tage werden wir schon überstehen“, hieß es.

Bleibt die Feuerwehr. „Überhaupt kein Problem“, sagt Ortsbrandmeister Willi Sprengel. „Für uns gilt eine Sonderregelung, die es uns erlaubt, in einem Notfall jederzeit über die gesperrten Straßen mit Blaulicht rauszufahren. Lediglich an dem Tag, an dem die Straßendecke aufgetragen wird, könnte es etwas knifflig werden.“

Schwierig wird es bei der Zustellung der Zeitungen für Heiko Wiechers, der sich eigentlich nur mit dem Fahrrad durchschlagen kann.

Zusammen mit der Sperrung in Rethems Innenstadt könnte es in der Region für Autofahrer in der kommenden Woche eng werden.  bä

Der Autopark des Heidehorts ist auf der gegenüberliegenden Straßenseite abgestellt.
Der Schleichweg am Altenwahlinger See entlang. Ganz links ist der Deich zu sehen

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