„Es ist noch viel zu tun“

Vorbereitungen für das Oldtimer-Treffen in Rethem

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Michael Thürnau, Melanie Kretschmann, Stefan Facius und Sascha Spyrou (v.l.) im NDR-Studio.

Hannover - Melanie Kretschmann, Stefan Facius und Sascha Spyrou unterhielten sich mit NDR-Moderator Michael Thürnau über die Arbeit der Interessengemeinschaft Oldtimertreffen Rethem. Am Himmelfahrtstag soll die beliebte Veranstaltung in der Allerstadt stattfinden. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Davon erzählten die drei in der Sendung „Plattenkiste“ bei NDR 1 Niedersachsen, schreibt der Sender in einer Pressemitteilung.

Im Januar hatte Sascha Spyrou erfahren, dass das Oldtimertreffen abgesagt werden sollte. Über Facebook fanden sich jedoch freiwillige Helfer zusammen, die nun das Oldtimertreffen organisieren. Mögliche Überschüsse bei den Einnahmen sollen gespendet werden, um auch das beliebte Silvesterfeuerwerk in Rethem zu erhalten. Allerdings fehlen noch Sponsorengelder.

Nun wird sich die Interessengemeinschaft in einen eingetragenen Verein wandeln, um auf fester Grundlage zu stehen und besser an Sponsoren herantreten zu können.

Spyrou selbst hat keinen Oldtimer, liebt die alten Fahrzeuge jedoch, vor allem den Alfa Romeo Spider.

Kretschmann fährt einen Oldtimer aus dem Osten – einen Trabant 601. Sie hat auch schon eine „Schwalbe“ gefahren. Sie schraubt sogar selber, das habe ihr Mann ihr beigebracht, erzählt sie. Bei den beiden hat jeder alte Trabi einen Namen. Inzwischen stehen acht Fahrzeuge in einer Halle. Versicherungen und Steuern seien günstig für einen Trabant, erklärt Kretschmann. Auch Ersatzteile gebe es noch im Internet, aber sie zu finden, werde immer schwieriger. Sie mag die einfache Technik der Fahrzeuge und den familiären Zusammenhalt der Trabi-Besitzer. Für sie ist es selbstverständlich, das Oldtimertreffen in Rethem zu unterstützen.

Bisher war Facius „nur“ einer der zahlreichen Besucher des Oldtimertreffens. Jetzt organisiert er es mit.

Im Londy-Park, am und im Burghof wird ausgestellt. Die Besucher dürfen sich zudem auf Kaffee und Kuchen freuen. Außerdem wird Brot gebacken und die Mühle öffnet. 200 bis 300 Oldtimer in blitzendem Lack und funkelndem Chrom sind zu besichtigen.

Grundsätzlich können Oldtimer-Besitzer spontan kommen. Aber wenn Gruppen mit mehreren Fahrzeugen anreisen, könnten sie sich auch anmelden, um einen gemeinsamen Platz zu bekommen, so die Organisatoren. Bis zum Treffen sei noch viel tun: Kinder sollen bespaßt werden, Ordner bereitstehen zum Einweisen und ausreichend Toiletten müssen aufgestellt werden. Parkplätze seien ausreichend vorhanden. „Wir sind familienfreundlich aufgestellt und nehmen keinen Eintritt“, sagt Facius. Sein Oldtimer-Favorit ist ein alter Ford Mustang, der ihn an den Film „Bullitt“ von 1968 mit Steve McQueen erinnert.

Bislang finanzieren die Macher noch fast alles aus eigener Tasche und haben nur wenige Spenden bekommen. Deshalb hofft Facius auf mehr Sponsoren. „Wir müssen mit vielem in Vorkasse gehen“, sagt auch Spyrou und wünscht sich mehr finanzielle Unterstützung für das Oldtimer-Treffen.

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