Offizielle Einweihung der Schießsportanlage in der ehemaligen Bierder Schule

Lob für großes Engagement

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Der Vorstand mit Christian Schulz (r.), dem jüngsten Schützenkönig des Vereins (v.l.): Stephanie Keil, Jan-Hendrik Hennies, Britta Eickhoff, Torsten Eickhoff, Hartmut Eickhoff, Markus Harms und Carsten Rodewald, im Hintergrund die Schießanlage.

Bierde - 80 Gäste nahmen an der offiziellen Einweihung der Schießsportanlage im Dachgeschoss der ehemaligen Bierder Schule teil. Es handelte sich hauptsächlich um Bewohner der Ortschaft, aber auch um Vertreter benachbarter und befreundeter Vereine aus dem Allertal – von Ahlden bis Otersen. Zu der Feier eingeladen hatte der Schießsportverein Torador Bierde mit Unterstützung ortsansässiger Vereine.

Die Anlage besteht aus einem Schießstand und Aufenthaltsräumen, die gemütlich und geschmackvoll eingerichtet sind, sowie einer kleinen Küche.

Als Gäste begrüßte der erste Vorsitzende Torsten Eickhoff unter anderem Samtgemeindebürgermeister Cort-Brün Voige und Gert Jastremski, den Bürgermeister der Einheitsgemeinde Böhme.

Schon um die Jahrtausendwende waren erste Überlegungen angestellt worden, wie man das riesige Dachgeschoss des alten Hauses würde nutzen können. Es dauerte allerdings etliche Jahre, bis das Vorhaben umgesetzt wurde. „Es ist jetzt gut vier Jahre her, dass ein Antrag auf einen Zuschuss gestellt wurde“, erinnerte sich Voige.

„Wir haben uns damals dahingehend geeinigt, dass die Gemeinde das Baumaterial zur Verfügung stellen würde, die anfallenden Arbeiten jedoch von den Bierdern übernommen werden müssten“, fuhr er fort.

Und wer die Bierder kennt, der wusste: Das würde klappen. An die 2000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit wurden in das Bauvorhaben gesteckt. „Es hat sich gezeigt, dass das gut angelegtes Kapital war“, bestätigte Jastremski.

Der beeindruckende persönliche Einsatz der Dorfgemeinschaft wurde an diesem Tag immer wieder hervorgehoben. „Es ist anerkennenswert, was hier gelaufen ist“, wurde mehr als einmal festgestellt.

Durch das Engagement der Bierder hat die Dorfgemeinschaft zwischen 40000 und 50000 Euro beigesteuert.

Im Anschluss an die Grußworte der Gäste gab es einen deftigen Erbseneintopf mit Würstchen für alle und die nötigen Getränke. Es wurde ein stimmungsvoller, unterhaltsamer Abend.

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