Nur ein paar Fußleisten fehlen noch / Einweihung zum Beginn der nächsten Minigolfsaison

Rethem: Multifunktionsgebäude fertiggestellt

Ein holzverkleidetes kleines Gebäude mit Bänken davor.
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Kein Vergleich zu vorher: Der holzverkleidete Neubau mit der großen Überdachung ist zu einem hübschen Blickfang geworden.

Am Ende zog es sich leider etwas hin, weil Handwerker aller Gewerke derzeit wahnsinnig viel zu tun haben. Aber nun kann die Stadt Rethem endlich vermelden: Bis auf ein paar noch fehlende Fußleisten ist das neue Multifunktionsgebäude im Londypark, das das alte Tennisheim ablöst, fertig.

Rethem –Ein Frostschaden an den Wasserleitungen hatte das alte Gebäude erheblich beschädigt. „Wir haben das dann bewertet und festgestellt: Das war ein wirtschaftlicher Totalschaden“, erinnert der städtische Bürgermeister Frank Leverenz an den Grund für den Neubau. Zum Zeitpunkt der Planung sei die Rethemer Verwaltung allerdings sehr überlastet gewesen. „Deswegen haben sich zwei Ratsmitglieder ausgesprochen engagiert eingebracht, das waren Wolfgang Leseberg von der SPD und Ernst-Walter Vollmer von der CDU.“ Mit ihrem großen persönlichen Einsatz und dem des Verwaltungsmitarbeiters Frank Blume habe der Neubau schnell in die Wege geleitet werden können.

Neue Sanitäranlagen

Nach wie vor werden Rethems Tennisspieler das Gebäude, das an ihren Platz angrenzt, nutzen. Diese freuen sich besonders über die schönen neuen Duschen. Auch der Betreiber der Minigolfanlage, die wegen der Baustelle jetzt längere Zeit geschlossen war, freut sich über seinen schmucken neuen Kioskbereich und vor allem über die Toiletten für seine Gäste. Die im alten Gebäude waren nämlich alles andere als modern. „Ich sag mal so: Man hatte dort früher die Möglichkeit, sein Geschäft zu verrichten, ohne von oben nass zu werden, wenn es regnet“, sagte Samtgemeindebürgermeister Cort-Brün Voige, der als eine seiner letzten Amtshandlungen das Gebäude der Presse vorstellte. Er betonte, dass das neue Multifunktionsgebäude auch für touristische Zwecke entwickelt worden sei. So gebe es hier jetzt auch eine Übernachtungsmöglichkeit für Gäste.

Hohe Fördergelder

Ärgerlich sei es, so Voige, dass es eine Baukostensteigerung gegeben habe. Insgesamt 230  000 Euro habe die Realisierung am Ende gekostet. Allerdings: Ein ganz erheblicher Teil wurde über Leadermittel und andere Fördergelder finanziert. Auch der Sportverein hat sich finanziell beteiligt. So blieb nach Abzug der Versicherungssumme ein Eigenanteil von gerade mal 50  000 Euro.

Gut investiertes Geld, ist sich Frank Leverenz sicher. „Das ist eine tolle Geschichte für Rethem.“ Er wolle jetzt in Absprache mit dem Betreiber der Minigolfanlage, Gerhard Heitmann, dafür sorgen, dass es zum Beginn der Saison 2022 eine kleine Einweihungsfeier oder einen Tag der offenen Tür geben soll – damit die Rethemer sich das neue Schmuckstück im Londypark einmal anschauen können.  

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