56,36 Prozent der Stimmen

Neuer Bürgermeister der Samtgemeinde Rethem: Björn Symank zieht ins Rathaus ein

Gespannt verfolgt Björn Symank die Ergebnisse.
+
Gespannt verfolgt Björn Symank die Ergebnisse.

Rethem – Björn Symank wird neuer Bürgermeister der Samtgemeinde Rethem. Am Ende entschieden sich 56,36 Prozent der 2 490 Wähler für den Morsumer. Die Wahlbeteiligung lag bei 66,6 Prozent. Kathrin Wrobel zieht sich aus der Kommunalpolitik zurück.

Mit Spannung waren Sonntagabend die ersten Ergebnisse der Stichwahl um das Bürgermeisteramt erwartet worden. Nachdem Ute Feldmann in der ersten Runde am 12. September ausgeschieden war, traten nun die Häuslinger Bürgermeisterin Dr. Kathrin Wrobel und der Morsumer Kandidat von CDU und SPD, Björn Symank gegeneinander an.

Die Spannung hielt lange an. Wrobel hatte bei den Briefwahlergebnissen in Häuslingen, Frankenfeld und Böhme einen leichten Vorsprung vor Symank. Auch in ihrer Heimatgemeinde holte die Häuslingerin mit 61,95 Prozent der Stimmen die Mehrheit. Doch der Morsumer punktete relativ deutlich bei den Urnenwahlen in Rethem Moor (64,63 Prozent) und in Rethem (Schulzentrum 62,21 Prozent, Burghof 63,45 Prozent). Am höchsten fiel das Ergebnis zugunsten des Morsumers bei der Briefwahl in Rethem aus – 66,50 Prozent. Es fehlte schließlich nur noch das Ergebnis der Gemeinde Böhme. Symank hatte einen Stimmenvorsprung von 242. Doch auch in der Sport- und Gemeinschaftsanlage Böhme machten 59,40 Prozent der Wähler ihr Kreuz beim Kandidaten von CDU und SPD.

Bei der Stimmabgabe in der Sport- und Gemeinschaftsanlage Böhme.

Bei Symank, bei CDU und SPD Rethem war die Freude groß. Rechnerisch wäre bis zuletzt noch ein anderes Ergebnis möglich gewesen. Nach der ersten Wahl am 12. September habe er seinen Stimmenvorsprung noch einmal ausbauen können, so Symank. „Es war wirklich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, gerade da ich mit Frau Dr. Wrobel eine wirklich kompetente Mitbewerberin hatte.“

Dr. Kathrin Wrobel gratulierte Symank zum Sieg. „Die Wähler haben entschieden, und als gute Demokratin akzeptiere ich dieses Votum, unabhängig von meinen persönlichen Gefühlen. Meine Amtszeit als Bürgermeisterin der Gemeinde Häuslingen endet am 31. Oktober. Danach werde ich noch in kommissarischer Funktion am 9. November den neuen Rat einladen und die Abgeordneten verpflichten. An diesem Abend endet für mich das Kapitel Kommunalpolitik.“

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Dampftag im Kreismuseum

Dampftag im Kreismuseum

Sauberhafte Zeiten: Vorwerk-Aktionssets mit gratis Extra sichern

Sauberhafte Zeiten: Vorwerk-Aktionssets mit gratis Extra sichern

Was Hobbyköche über die Schwarzwurzel wissen sollten

Was Hobbyköche über die Schwarzwurzel wissen sollten

Bin ich gegen Corona immun? Jetzt mit dem Corona-Antikörper-Selbsttest herausfinden

Bin ich gegen Corona immun? Jetzt mit dem Corona-Antikörper-Selbsttest herausfinden

Meistgelesene Artikel

Kuhklos braucht es im Heidekreis erst mal nicht

Kuhklos braucht es im Heidekreis erst mal nicht

Kuhklos braucht es im Heidekreis erst mal nicht
Zwangspause des Herbstmarktes vorbei

Zwangspause des Herbstmarktes vorbei

Zwangspause des Herbstmarktes vorbei
Mutmaßlicher Dreifachmord in Bispingen: Tötete er aus Befriedigung?

Mutmaßlicher Dreifachmord in Bispingen: Tötete er aus Befriedigung?

Mutmaßlicher Dreifachmord in Bispingen: Tötete er aus Befriedigung?
Tiertrainerin mit besonderem Händchen für „Höllenhunde“

Tiertrainerin mit besonderem Händchen für „Höllenhunde“

Tiertrainerin mit besonderem Händchen für „Höllenhunde“

Kommentare