Vertreter bei Workshop in Hannover

Dorferneuerung: Neue Teilnehmer begrüßt

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Cort-Brün Voige, Kirchlintelns Bürgermeister Wolfgang Rodewald, Christian Meyer, Häuslingens Bürgermeisterin Dr. Kathrin Wrobel, Böhmes Bürgermeister Gert Jastremski und Siegfried Dierken, Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg in Verden (v.l.).

Bierde/Wittlohe/Hannover - Lust aufs Land machen: Die Region Bierde bis Wittlohe zählt zu den zwölf neuen Teilnehmern des niedersächsischen Dorfentwicklungsprogramms. Landwirtschaftsminister Christian Meyer gratulierte am Dienstag den Vertretern der Region, die zu einem Workshop ins Ministerium gekommen waren.

„Ich freue mich sehr über die Neuaufnahme“, sagte Meyer. Dorfentwicklung sei ein Schwerpunkt der Landespolitik. „Die Erfolgsgeschichte geht weiter“, betonte der Minister. Dorfentwicklung sei prägend für den niedersächsischen Weg zur nachhaltigen Entwicklung der ländlichen Räume – mit Themen wie Klimaschutz, Weltoffenheit und Inklusion.

Insgesamt seien jetzt 50 Dörfer und zusätzlich Ortsteile von Gemeinden Teil des Programms, schreibt das Ministerium in einer Pressemitteilung. Das Land unterstütze in dieser Förderperiode nicht mehr Einzeldörfer, sondern gemeinsame Dorfregionen. Damit erreiche das laufende Dorfentwicklungsprogramm den Höchstwert von 800 teilnehmenden Dörfern. In der EU-Förderperiode ständen für die Dorfentwicklung in Niedersachsen fast 120 Millionen Euro zur Verfügung.

Der Rethemer Samtgemeindebürgermeister Cort-Brün Voige, der ebenfalls nach Hannover gereist war: „Insgesamt freuen wir uns sehr, dass wir eine der ausgewählten Regionen sind. Wir versprechen uns davon für die Entwicklung der acht Dörfer Bierde, Böhme, Altenwahlingen, Kirchwahlingen, Groß Häuslingen, Klein Häuslingen, Otersen und Wittlohe sehr viel.“ 

Bereits bei der Erstellung des Antrages sei die Zahl der Teilnehmer aus allen Orten sehr groß gewesen, schreibt er in einer Mitteilung. Insgesamt hätten sich knapp 40 Regionen beworben, so Voige weiter. „Als Nächstes werden wir ein Büro auswählen, das uns bei dem Prozess begleitet. Nach der Beauftragung des Planungsbüros wird dann ein Dorfentwicklungsplan – unter Bürgerbeteiligung – erstellt.“ 

Dieser sei von den drei Gemeinderäten zu beschließen, dann könne es losgehen. „Mit diesem Start rechnen wir für Sommer 2018. Gefördert werden neben öffentlichen auch private Maßnahmen.“

sal

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