Ricarda Meyn offiziell vorgestellt

Neue Geschäftsführerin des Burghofs Rethem will „in die Zukunft gucken“

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Ricarda Meyn (3.v.l.) mit dem Vorstand des Burghof-Vereins, Ute Dunker, Mareile Jahns, Werner zum Berge, Helga Meyer, Ingo Lauchstädt, Gudrun Fischer-Santelmann, Manfred Daube und Frank Leverenz (v.l.).

Rethem - Ricarda Meyn heißt die neue Geschäftsführerin des Burghofs Rethem. Die 49-Jährige ist seit Anfang des Monats im Amt. Nun stellte der Vorstand des Burghof-Vereins die Nachfolgerin von Albrecht Hogreve offiziell vor.

Vorsitzender Frank Leverenz erzählte, dass Ute Dunker den Vorschlag gemacht hätte, Ricarda Meyn zu fragen. Diese habe dankenswerterweise zugesagt.

Schwierig sei die Entscheidung für sie nicht gewesen, sagte Meyn. Die Aufgabe habe sie fasziniert. Lediglich die knappe zur Verfügung stehende Zeit sei für sie ein Problem gewesen. Die Aufgabe habe sie gereizt, weil sie mit dem Herzen in Rethem zuhause sei. Hier sei sie aufgewachsen. Meyn bezeichnete es als schade, dass Rethem viel an Wirtschaftskraft verloren habe. „Der Burghof ist eine erste Adresse.“ Es gelte, ihn aufzubauen.

Die Häuslingerin arbeitet seit 1990 bei der Kreissparkasse. Derzeit studiert sie Marketing und Absatzwirtschaft in Walsrode. Mit dem Abschluss als staatlich geprüfte Betriebswirtin möchte Meyn im Dezember fertig sein. Anschließend wird sie weiter Teilzeit bei der Sparkasse arbeiten. „Die Tätigkeit als Geschäftsführerin ist nebenbei. Aber ich möchte es langfristig machen.“

„Wir wollen in die Zukunft gucken“

Sie freue sich, bei der Erstellung des Marketingkonzepts dabei sein zu können, sagte Meyn. Sinnvoll wäre es sicherlich, die Auslastung in der Woche zu vergrößern, zum Beispiel mit Tagungen, Seminaren oder auch Kaffeetafeln nach Beerdigungen. Das und die Umsetzung ihrer Ideen hingen letztlich vom Nutzungskonzept ab.

„Wir wollen in die Zukunft gucken“, sagte Leverenz. Sie seien dabei, ein neues Nutzungskonzept für den Burghof, den Vorplatz sowie das von Behrsche und das Lührsche Haus zu entwickeln. „Bis Ende 2019 soll es fertig sein.“ Zuständig für die Erstellung seien Ute Dunker und Ricarda Meyn. Dunker sagte, dass sie ergebnisoffen an die Arbeit gingen, und Leverenz ergänzte, dass es wichtig sei, einen Konsens zu erzielen.

Gastronomisches Angebot erwünscht

„Ohne Nutzungskonzept würden wir in Zukunft einiges nicht machen dürfen“, erklärte der Vorsitzende. Das geltende Konzept beziehe sich lediglich auf das Burghofgebäude. Es solle weiterhin kulturelle und private Veranstaltungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen geben. Nach wie vor bestehe der Wunsch, ein gastronomisches Angebot zu schaffen. Ganz klar sei, dass eine Gemeinnützigkeit nicht angestrebt werde. „Die Wirtschaftlichkeit ist gewollt. Wir wollen Einnahmen erzielen können. Das war von Anfang an das Ziel.“

„Wir müssen Albrecht Hogreve dankbar sein“, betonte Leverenz. Der Vorstand sei froh, dass sie jemanden wie ihn hätten gewinnen konnten. Der ehemalige Geschäftsführer fühle sich übrigens beim Thema Heizung immer noch in der Verantwortung. Für Fragen von seiner Nachfolgerin stehe er jederzeit gerne zur Verfügung. - sal

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