Kinder der Rethemer Arche erleben den Wald

In der Natur die Gemeinschaft fördern

Zwei Wochen lang ging es für die Kinder der Rethemer Arche jeden Tag in den Frankenfelder Bruch. Das Waldprojekt förderte neben der Gemeinschaft auch Motorik und Selbstbewusstsein.

Rethem - Ganz bewusst entschied sich das Team der Rethemer Arche, das Waldprojekt auch in diesem Jahr durchzuführen. „Im Vorfeld wurde gründlich überlegt, beraten und Informationen eingeholt, in wie weit es eine Gefährdung durch einen möglichen Wolf geben könnte“, berichtet Dörthe Göritz-Timme, die Leiterin der Kindertagesstätte. Da es aber keine konkreten Hinweise gegeben habe, ging es täglich für zwei Wochen lang in den Frankenfelder Bruch.

Dort konnten die Kinder mit Begeisterung und all ihren Sinnen den Wald erleben und bespielen. So wurden aus verschiedenen Gegenständen unterschiedlichste Spielmaterialien, Stöcker wurden zu Angeln oder Motorsägen, große Äste zu Wippen, Brücken oder Balancierbalken. Pflanzen wurden anhand von Büchern bestimmt und unterschiedliche Stimmen den Vögeln zugeordnet.

Besonders spannend war ein Treffen mit einem Jäger, der den Kindern Wissenswertes über den Wald erzählte und dessen Hund die Kinder faszinierte. Fast schon unheimlich wirkte der Wald, als die kleinen Entdecker Eulengewölle und Knochenreste von Mäusen fanden und untersuchten. „Die Erzieherinnen konnten auch in diesem Jahr wieder beobachten, dass die Kinder, die in der Kita sehr ruhig sind, in der veränderten Umgebung aus sich heraus kommen und somit ihr Selbstbewusstsein stärken konnten“, freute sich die Arche-Leiterin. „In der entspannten Atmosphäre und den natürlichen Gegebenheiten konnten Sprache, Motorik und soziale Gemeinschaft enorm gefördert werden.“

Einen besonders schönen Tag erlebten die Kinder zum Abschluss des Waldes, als der Förderverein Zwergendünger alle Großen und Kleinen mit belegten Broten und Gemüse versorgte. Der traditionelle Waldgottesdienst zum Thema Schöpfungsgeschichte mit Segnung der Geburtstagskinder des Monats bildete einen würdevollen Abschluss.

Dörthe Göritz-Timme abschließend: „Bedanken möchten wir uns beim Förderverein Zwergendünger für das Waldfrühstück und bei denjenigen Eltern, die das Mittagessen für die integrativen Gruppen zubereitet haben.“

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