Karten für den 10. März

Theatergruppe aus Rethem-Moor mit neuem plattdeutschem Stück

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Eine Probenszene aus „De schöne Striet“.

Rethem-Moor - Seit über 100 Jahren haben die Familien Pingel und Poppen nicht miteinander gesprochen. Es kam vor ewigen Zeiten mal zu einem Streit. Heute weiß zwar niemand mehr genau, worum es ging, aber die Feindschaft bleibt bestehen.

Die Theatergruppe aus Rethem-Moor steht kurz vor der Premiere, traditionell am ersten Wochenende im März. Und die Komödie „De schöne Striet“, geschrieben von Rinje Bernd Behrens in zwei Akten, hat einiges zu bieten.

Die beiden alteingesessenen Hausherren Fritz Pingel (gespielt von Werner Lewitzki) und Franz Poppen ( Maik Küker) werfen sich so einiges an den Kopf. Doch dann tanzen Fritz Pingels verwitwete Schwiegertochter Anni ( Silke Schröder) und Franz Poppens Sohn Hinni ( Dirk Leseberg) auf dem Schützenfest zusammen und auch die Enkelkinder Marita Poppen (Svenja Lewitzki) und Theo Pingel (Christian Block) führen schon seit längerem eine heimliche Beziehung. 

Zu alledem sorgt die geschwätzige Haushälterin Nelda (Janina Truffel) immer dafür, dass das ganze Dorf Bescheid weiß. So gibt es ausgefeilte Pläne der beiden alternden Sturköpfe, die Feindschaft unbedingt weiterführen zu können. Doch am Ende kommt es im Leben anders als der beste Plan es vorhersehen konnte.

Es ist das fünfte Jahr, in dem die Laienspielgruppe, zusammengestellt aus dem Schützenverein Rethem-Moor und dem FC Rethem-Moor, ein plattdeutsches Theater auf die Bühne bringt.

Premiere ist heute, 3. März, im Vereinshus in Rethem-Moor. Weiter geht es morgen, 4. März, bei Kaffee und Kuchen, wieder im Vereinshus. Hier sind alle Karten schon vergriffen, so die Pressemitteilung

Jedoch können sich Interessierte noch Karten für die Vorstellung am Samstag, 10. März, um 20 Uhr, sichern. Sie sind erhältlich bei Svenja Lewitzki, Telefon 05165/290501.

Egal, ob Gewehr, Zwille oder Mistforke, alles wird auf der Bühne genutzt. Natürlich bleiben alle Schauspieler und auch die Zuschauer unverletzt und die Gewehre sind Attrappen. Die Unterhaltung in dem circa 75-minütigen Zweiakter ist jedoch garantiert. Die Akteure freuen sich auf die Aufführungen und hoffen, dass Souffleur Dirk Truffel während der Auftritte auf seinem Platz in der allerersten Reihe auch nur zuschauen darf und keine Hilfestellung leisten muss.

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