Nach dem Umbau klappt es mit den Nagern im Stöckener Blumental

Happy End für Eichhörnchen am Futterhäuschen

+
Nun klappt es und Horst Suhr gelang dieser Schnappschuss: Durch den vergrößerten Schlitz geht es zu den Nüssen.

Stöcken - Eine Art Happy End am Futterhäuschen gab es jetzt im Stöckener Blumental. Während die Eichhörnchen-Futterstation von Horst Suhr während der Wintermonate von den braunen Nagern weitgehend verschmäht worden war, sind sie jetzt gar nicht mehr zu bremsen. Sogar das Futter wird langsam knapp: „Es wird immer schwieriger, zu dieser Jahreszeit noch Haselnüsse zu bekommen“, berichtet der Erbauer.

In den vergangenen Monaten war das kein Problem. Auch deswegen, weil sich die Begeisterung der Hörnchen für ihren neuen Futterplatz sehr in Grenzen hielt. Das nach im Internet gefundenen Vorschlägen gebaute Häuschen wurde anfangs schlicht ignoriert.

Auch ein zweites Extra-Brett, auf dem die Nüsse dargeboten wurden, übersahen die Tiere einfach. Woran lag es? Am Futter? Statt mit Haselnüssen versuchte es Horst Suhr nun mit Erdnüssen, die er auf das Brett legte. Doch damit schienen die Nager nicht klar zu kommen, so dass Horst Suhr die Nüsse vorher auspulte. Das freute zwar die Vögel im Blumental, aber die Nager blieben auch hiervon unbeeindruckt.

Horst Suhr beobachtete nun so oft es ging das Geschehen an seinem Futterhaus und stellte schließlich fest, dass auch der Bau einer Eichhörnchen-Futterstation seine Tücken haben kann. Eine Art Konstruktionsfehler war es nämlich, der die braunen Nager von den Nüssen vertrieb. Die Eichhörnchen müssen nämlich erst einen Deckel heben, um durch einen Einstiegsschlitz an das Futter zu kommen. Doch der Schlitz war wohl zu klein – und dann klappte auch noch der Deckel runter – zu viel Frust für das Hörnchen-Paar, das nur noch das Weite suchte und fortan einen großen Bogen um das seltsame Ding machte.

Nun war klar: Schlitz größer machen und dann klappt es auch mit den Hörnchen. Jetzt wird das etwa 300 Gramm Nüsse fassende Häuschen bei jedem Besuch restlos leergeräumt. Was nicht gefressen wird, verbuddeln die Hörnchen in der näheren Umgebung. Möglicherweise hat das Hörnchen-Paar aus dem Blumental auch schon Nachwuchs und ist für das zusätzliche Futter besonders dankbar.

fra

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

20. Etappe: Froome hat vierten Toursieg so gut wie sicher

20. Etappe: Froome hat vierten Toursieg so gut wie sicher

Gute Stimmung auf dem Campingplatz beim Deichbrand

Gute Stimmung auf dem Campingplatz beim Deichbrand

Bartels trifft gegen Ex-Club, aber Werder verliert

Bartels trifft gegen Ex-Club, aber Werder verliert

Israel nimmt nach Anschlag Bruder des Attentäters fest

Israel nimmt nach Anschlag Bruder des Attentäters fest

Meistgelesene Artikel

Der erste Alpaka-Nachwuchs in Kirchwahlingen

Der erste Alpaka-Nachwuchs in Kirchwahlingen

„Schmackhaft und gut für den Magen“

„Schmackhaft und gut für den Magen“

Lischke: „Wir müssen einfach in anderen Formaten denken“

Lischke: „Wir müssen einfach in anderen Formaten denken“

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries im Gespräch mit dem Mittelstand

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries im Gespräch mit dem Mittelstand

Kommentare