Bebauungsplan für ehemaliges Toschi-Gelände wurde erneut beraten

Mittelfristig 220 Arbeitsplätze

Einfahrt zum ehemaligen Toschi-Gelände: Der Zufahrtsbereich zur Landesstraße soll vergrößert werden. - Foto: Fred Raczkowski

Rethem - Der Bauausschuss der Stadt Rethem befasste sich am Dienstag erneut mit dem Bebauungsplan „Gewerbegebiet Hainholzstraße“. Auf dem ehemaligen Toschi-Areal soll es mittelfristig 220 Arbeitsplätze geben. „Das ist unser Ziel“, sagte Dieter Moll auf der Sitzung. Zurzeit sind auf dem Gelände etwa 115 Menschen beschäftigt.

In der Sitzung erläuterte Diplom-Ingenieur Dirk Ausmeier Einzelheiten des Bebauungsplans. Unter anderem soll es einen geänderten, größeren Zufahrtsbereich von der Landesstraße her geben. Auf dem Areal können sich später Gewerbebetriebe aller Art ansiedlen. Vergnügungsstätten oder Biogasanlagen zum Beispiel, bleiben jedoch ausgeschlossen.

Nach Gesprächen mit Vertretern der zuständigen Behörden werde die ursprüngliche Absicht, eine Deponie für Asbestabfälle einzurichten, nicht weiter verfolgt, berichtete Ausmeier. Allerdings sei eine entsprechende Halde geplant und genehmigt. Ausmeier: „Das ist mit der Unteren Bodenbehörde so abgestimmt.“ Wegen der Deponie habe es eine Eingabe des Deichverbandes Rethem-Wohlendorf gegeben, so ausmeier. Diese habe sich aber erledigt, da der Plan nun als „nicht zielführend“ aufgegeben worden sei.

Zum Thema Lärmschutz lag ein entsprechender Untersuchungsbericht vor. Danach soll die von dem Gelände ausgehende Lärmimmission tagsüber nicht mehr als 65 Dezibel und nachts 50 Dezibel betragen.

Ein Bereich der Fläche wurde in der Planung als Wald festgesetzt, und die Eingrünung des gesamten Geländes soll noch deutlicher hervorgehoben werden. - fra

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