Multifunktionsgebäude wohl Ende Juli fertig

Minigolfanlage in Rethem steht in den Startlöchern

Rasenfläche, bepflanzte Kübel, Minigolfbahnen und abgedeckte Möbel.
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Noch sind Pflanzkübel und Abdeckplanen statt Minigolf-Spieler auf der Anlage zu sehen.

Rethem – Seit Oktober letzten Jahres ist es still um die Minigolfanlage in Rethem geworden. Normalerweise hätte sie ihren Betrieb im April wieder aufgenommen – sofern es das Wetter zugelassen hätte – doch bis jetzt liegt das Gelände noch brach. Das hat allerdings nichts mit Corona zu tun, sondern mit dem Abriss des alten Tennisheims und dem derzeit laufenden Neubau des Multifunktionsgebäudes an dessen Stelle.

Minigolfanlage wartet auf Fertigstellung des Multifunktionsgebäudes

„Wir sind auf die Sanitäranlagen, die im Gebäude neu gebaut werden, angewiesen“, schildert Gerhard Heitmann, der seit 2015 zuständig für die Minigolfanlage im Londypark ist. Es habe zwar die Überlegung gegeben, für die Zeit bis hin zur Fertigstellung des Multifunktionsgebäudes Dixi-Klos aufzustellen, „aber die sind in meinen Augen keine brauchbare Alternative“, so Heitmann. Er betont, dass auf den neuen Toiletten, anders als bei der Dixi-Alternative, außerdem der Zugang für Leute, die beispielsweise im Rollstuhl sitzen, gegeben sei. „Darum haben wir uns darauf geeinigt, dass wir mit der Öffnung warten, bis das neue Multifunktionsgebäude fertig ist“, so Heitmann weiter.

Tatsächlich könnte die Minigolfanlage vielleicht schon in einem Monat an den Start gehen. Sofern nichts dazwischenkommt, versteht sich. „Seit Februar laufen die Arbeiten ja mittlerweile. Der Rohbau ist soweit fertig, aber der Ausbau innen steht noch an“, berichtet Heitmann, der ein genaues Auge auf den Fortschritt des Multifunktionsgebäudes hat. „Aktuell wird an der Verkleidung außen gearbeitet, die Leitungen sind schon verlegt, aber noch nicht angeschlossen“, weiß er und fügt hinzu: „Ich glaube, das wird schon ganz schick werden.“

Ausgearbeitetes Hygienekonzept

Ein Hygienekonzept für die hoffentlich bald anstehende Öffnung der Minigolfanlage hat Heitmann bereits ausgearbeitet. „Da wir mit dem aus 2020 sehr gut gefahren sind und keinen einzigen Infektionsfall hatten, habe ich es größtenteils übernommen und um die neuen, aktuellen Corona-Regeln ergänzt“, schildert er. So könnten maximal zehn Personen aus verschiedenen Haushalten gleichzeitig in einer Gruppe spielen. „Wenn entsprechend Impfungen oder negative Corona-Tests vorliegen bedingt auch mehr“, so Heitmann. Auf der Anlage selber gebe es keine Maskenpflicht, doch beim Betreten und Verlassen des Platzes müsse ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. „Und natürlich gilt weiterhin das Gebot, die Hände zu desinfizieren und Abstand zu halten. Wobei letzteres eh kein Problem sein sollte, da beim Golf spielen sowieso Vorsicht in dieser Hinsicht geboten ist, damit der eine dem anderen nicht eins überzieht“, schmunzelt Heitmann. Selbst der Abstand käme genau hin, da die Schläger eine Reichweite von zwei Metern hätten.

„Ob diese Regeln noch so stehen, wenn wir wieder öffnen, kann ich jetzt noch nicht sagen“, sagt der Inhaber und verweist darauf, wie viel sich in einem Monat schon wieder verändern kann. „Aber das bleibt abzuwarten.“

Tägliche Anrufe, wann der Betrieb wieder losgeht

Zuletzt war die Minigolfanlage von Mai bis Ende Oktober 2020 in Betrieb. „Unter Auflagen, weswegen die Resonanz natürlich kleiner als im Vorjahr war“, so Heitmann. Sorgen darum, dass jetzt noch weniger Leute die Minigolfanlage besuchen kommen, hat er allerdings keine. „Mich erreichen jetzt schon täglich viele Anrufe aus der gesamten Umgebung, wann es denn endlich wieder losgeht.“ Schließlich sei das Einzugsgebiet der Anlage mittlerweile um einiges gewachsen, seitdem andere Minigolfanlagen, wie die in Langwedel, beispielsweise, dem Erdboden gleichgemacht wurden.

Öffnung eventuell bis November

„Sobald das neue Multifunktionsgebäude fertig ist, können wir binnen kürzester Zeit loslegen. Und da wir so oder so später als sonst starten, überlegen wir, vielleicht bis November geöffnet zu bleiben – sofern das Wetter mitspielt“, so Heitmann und ergänzt, dass kein Zelt aufgebaut wird. „Das lohnt sich nicht. Wenn es regnet, bietet die Pergola Schutz und bei schönem Wetter kann man sich gut auf die Terrasse setzen. Bei Regen spielt ja eh keiner, dann öffnen wir meistens auch gar nicht erst.“

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