Stadtrats- und Samtgemeinde-Fraktion: Tagung

Mehr Wohnbau- und Gewerbegebiete in Rethem als Ziel

Christian Sinn, Stephanie Weber, Annette Schütz, Anita Rabe, Wolfgang Leseberg und Jonas Wussow (v.l.). - Foto: SPD
+
Christian Sinn, Stephanie Weber, Annette Schütz, Anita Rabe, Wolfgang Leseberg und Jonas Wussow (v.l.).

Rethem - Die Fraktionen der SPD im Rat der Stadt beziehungsweise der Samtgemeinde Rethem trafen sich zu ihrer jährlichen Klausurtagung in der Rethemer Fähre. Ziel der etwa fünfstündigen Zusammenkunft war es zum einen, die Zielerreichung der Klausur 2017 zu überprüfen und zum anderen, die Schwerpunkte der Fraktionsarbeit für das Jahr 2018 zu besprechen und inhaltlich abzustimmen.

Die Stadtratsfraktion stellte fest, dass die 2017 vereinbarten Ziele weitestgehend erreicht beziehungsweise zumindest arbeitsmäßig in Angriff genommen worden seien, schreibt der Vorsitzende beider Fraktionen, Wolfgang Leseberg, in einer Pressemitteilung.

„Schwerpunkte der Arbeit in 2018 werden die Wirtschaftsförderung, die Stadtplanung sowie (nach entsprechender Zusage der Aufnahme in das Sanierungsprogramm) die Umsetzung des integrierten Stadtentwicklungskonzeptes sein“, heißt es weiter.

Im Rahmen der Wirtschaftsförderung sollen unter anderem die Beschäftigung eines Wirtschaftsförderers, die Senkung des Gewerbesteuerhebesatzes sowie die Absenkung der Krippengebühr angestrebt werden.

Für die Stadtentwicklung ist der Fraktion zufolge die Ausweisung weiterer Wohnbau- und Gewerbegebiete notwendig. Als erster Schritt hierzu sei die schon lange geforderte Erstellung eines Leerstands- und Freiflächenkatasters erforderlich.

In sehr konstruktiver Diskussion vereinbarten die Mitglieder, die Außendarstellung der Rats- und Fraktionsarbeit zu intensivieren. In Zukunft sollten in loser Reihenfolge Artikel zu bestimmten Themen auf der Homepage der SPD erscheinen.

Abschließend berieten die Sozialdemokraten über das weitere Vorgehen zu einer möglichen und notwendigen Strukturveränderung. Ziel sei es nach wie vor, bis Ende der Wahlperiode die Grundlagen zu erarbeiten, damit die neuen Räte in der nächsten Wahlperode die notwendigen Beschlüsse fassen können.

In der Klausurtagung der Samtgemeinderats-Fraktion wurden ebenfalls zunächst die Ziele aus 2017 überprüft.

Anschließend ging es unter anderem um das Vorhaben „Rethemer Fährsee“. Zunächst wurde der bekannte Sachverhalt erläutert. Demnächst werde die sogenannte Antragskonferenz stattfinden, teilt die SPD mit. Gegebenenfalls wäre auf Samtgemeindeebene der Flächennutzungsplan anzupassen.

„Wunsch der Fraktion ist es, nicht nur die Räte der Gemeinden Häuslingen und Böhme, wie bisher geplant, sondern alle Räte zu einer Informationsveranstaltung einzuladen, da bei den vom Investor genannten Besucherzahlen und dem Einzugsgebiet, vor allem auch Rethem von der Maßnahme zumindest in verkehrlicher Hinsicht betroffen sein wird.“

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Wie werde ich Gleisbauer/in?

Wie werde ich Gleisbauer/in?

"Wurm drin": Vettel-Frust bei Neustart - Bottas gewinnt

"Wurm drin": Vettel-Frust bei Neustart - Bottas gewinnt

Wolfsburgerinnen nehmen jetzt das Triple ins Visier

Wolfsburgerinnen nehmen jetzt das Triple ins Visier

Tote und Verwüstungen nach schweren Unwettern in Japan

Tote und Verwüstungen nach schweren Unwettern in Japan

Meistgelesene Artikel

Flüchtender Motorradfahrer

Flüchtender Motorradfahrer

Der Weg vom Ei bis ins Pasta-Mobil

Der Weg vom Ei bis ins Pasta-Mobil

Motorradfahrer schwer verletzt

Motorradfahrer schwer verletzt

Suche nach Zeugen

Suche nach Zeugen

Kommentare