Mädchenteam überrascht

Streetballturnier der Wohngemeinschaft Vier Linden mit so vielen Teilnehmern wie noch nie

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Hier schien es als kämpft David gegen Goliath.

Häuslingen - Das Streetballturnier der Wohngemeinschaft Vier Linden in Häuslingen war diesmal in mehr als nur einer Hinsicht rekordverdächtig: 21 Mannschaften hatten gemeldet, die Teilnehmer spielten fast fünf Stunden lang bei sengender Hitze. 28 Grad waren es im Schatten, auf den Asphaltcourts war es sicherlich noch heißer.

Bei den „Amateuren“ hätte sich fast ein Mädchenteam ganz an die Spitze gespielt, die Hagerhof Girls aus Oerbke. Sie ließen bis zu sechs Jahre ältere Jungen alt aussehen. Im Endspiel fehlte ihnen das Wurfglück, die Enttäuschung hielt sich jedoch in Grenzen, denn Thea Gerken, Lea Opitz und Ida Eickhoff trafen auf Rasmus Staake und Max Eickhoff – der Pokal blieb in der Familie Eickhoff.

„Es war eine Augenweide, den Mädchen zuzusehen“, berichtet Turnierleiter Volker Reinhardt. „Sie haben zu keinem Zeitpunkt aufgesteckt und waren die Überraschung des Turniers.“

Viel Spaß hatten auch die zehn- bis zwölfjährigen Teenies. Die Blues Brothers aus der Wohngruppe Südkampen (Dominik Kowalewski, Yazan Al-Hussein und Liam Strate) trugen in dieser Startklasse den Sieg davon, Platz zwei ging an die Cool Kids (Celine Streich, Elaine Gray und Clara Pensel) von der Wohngruppe Häuslingen, und Dritte wurde das Team JoCoMa, ebenfalls aus Häuslingen.

Hier schien es als kämpft David gegen Goliath.

Bei den Profis, den Teams mit Wettkampferfahrung, siegte das Duo „Überfresh“. Die Zweitplatzierten Daniel und Torben Nachtigall kamen aus Walsrode, Platz drei ging an die Käsekroketten aus Benefeld (Matthias Alvermann, Christian Alvermann und Peter Schuhmann).

Alle Mannschaften verhielten sich vorbildlich und spielten äußerst fair, sodass die Veranstalter fast ohne Schris hätten auskommen können. Fouls und Strafwürfe regelten die Akteure unter sich.

Spannend wurde es dann noch einmal beim „Contest“. Hier galt es, den treffsichersten Schützen von der Strafwurflinie aus zu ermitteln. Die Teilnehmer mussten einen von drei Würfen versenken um eine Runde weiter zu gelangen. 65 Spieler traten an und mussten nach und nach die Segel streichen. Übrig blieb schließlich der zehnjährige Yazan Al-Hussein, der im „Final Shootout“ einen der „Profis“ bezwang, indem er alle drei Würfe versenkte. „Ich hab' selten so funkelnde Augen bei einer Pokalübergabe gesehen“, freute sich Volker Reinhard.

Viele Spieler und auch Zuschauer bedankten sich für das rundum faire und gelungene Streetballturnier von Vier Linden.

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