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Über 40 Jahre an der Londy-Schule

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Zwei Frauen, dazwischen ein Schild mit der Aufschrift Londy-Schule.
Erinnern sich gerne an ihre Zeit an der Londy-Schule zurück: Marion Büchtmann (l.) und Siegrun Luthin. © Bätje

Rethem – „Unser Abschied aus dem aktiven Schuldienst liegt zwar schon ein paar Tage zurück, doch so richtig von Eltern und Kindern haben wir uns bislang nicht verabschieden können“, bedauern Siegrun Luthin aus Büchten und die Häuslingerin Marion Büchtmann. Beide waren über 40 Jahre an der Rethemer Londy-Schule tätig.

Dabei haben es die beiden Pädagoginnen nicht nur wegen der Dauer ihres Engagements mehr als verdient, dass ihr Einsatz nach vier Jahrzehnten ganz besonders gewürdigt wird. Beide haben in Rethem fast zur gleichen Zeit angefangen.

Siegrun Luthin war für die Jobbörse verantwortlich

Siegrun Luthin kam 1977 als Nesthäkchen des Rethemer Kollegiums mit den Fächern Hauswirtschaft und Wirtschaft an die Schule. Ab 1993 war sie Fachkonferenzleiterin für AWT (Arbeit – Wirtschaft – Technik), und in diesem Zeitraum war sie zehn Jahre lang für die Jobbörse verantwortlich. Als Betreuung bei den Praktika, aber vor allem als Begleitperson bei Klassenfahrten war ihr Einsatz immer willkommen. „Auf diese Weise habe ich nicht nur Sylt, sondern vor allem zahlreiche europäische Hauptstädte, darunter London, Prag, Paris und Berlin, kennengelernt.“

Marion Büchtmann organisierte 25 Jahre lang die Abschlussbälle

Gleiches gilt auch für Marion Büchtmann, die 1978 direkt von der Pädagogischen Hochschule nach Rethem kam und zunächst in der Orientierungsstufe Mathematik, Biologie und GSW (Geschichtlich-soziale Weltkunde) unterrichtete. Nach einiger Zeit übernahm sie die Leitung der Fachkonferenz Mathematik und war einige Jahre stellvertretende Konrektorin. 25 Jahre lang kümmerte sie sich um die Organisation des Abschlussballes, zunächst in der Rethemer Sporthalle, dann bei Wecks in Otersen und zum Schluss im Gasthaus Zur Linde in Altenwahlingen. Sechs Schulleiter hat sie im Rahmen ihrer Tätigkeit kennengelernt. In den vergangenen Jahren betreute sie vor allem Abschlussklassen.

Positiver Blick zurück

Genauso wie Siegrun Luthin denkt sie gerne an ihre Arbeit in der Allerstadt zurück, an das gute Verhältnis und die Akzeptanz durch die übrigen Kollegen, aber auch an die Unterstützung durch die Elternschaft, auf die sie sich weitgehend habe verlassen können, sowie an den ungezwungenen harmonischen Umgang mit den meisten Schülern und Schülerinnen.

Jetzt beginnt für die beiden Frauen ein neuer Lebensabschnitt. Langeweile, so versichern sie, werde bei ihnen nicht aufkommen. Sie hätten genügend andere Dinge um die Ohren, die sie auf Trab halten würden.

„Ein ganz besonderer Lebensabschnitt“

„Die Rethemer Schule wird immer ein ganz besonderer Lebensabschnitt für uns bleiben, an den wir uns gerne erinnern“, versichern beide, und deshalb hoffen sie auch, dass der Kontakt zur LondySchule bestehen bleibt. Mit dem „Treff für ehemalige Kollegen“, der in regelmäßigen Abständen stattfindet (Corona bereitet da einige Probleme), ist schon eine gute Ausgangsposition gegeben.  bä

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