Landjugend Rethem soll Attraktivität rund um den Minigolfplatz steigern

Da ist Kreativität gefragt

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Nachdem Cort-Brün Voige (2.v.l.) die Aufgabe verkündet hatte, stellten sich alle zum Gruppenfoto vor dem Rethemer Rathaus auf.

Rethem - Attraktivität und Aufenthaltsqualität rund um den Minigolfplatz im Rethemer Londypark sollen gesteigert werden. Und zwar mit einem Barfußpfad, ein bis zwei einfachen Spielmöglichkeiten für Kinder, einer zusätzlichen Sitzmöglichkeit sowie der Aufwertung der Terrasse. Und zum Abschluss soll ein Fest gefeiert werden. So lautet die Aufgabe für die Rethemer Landjugend im Rahmen der 72-Stunden-Aktion, die „Agent“ Cort-Brün Voige am Donnerstagabend bekannt gab.

„Das kriegen wir hin“, kam prompt der Kommentar, gefolgt von Applaus. Bis Sonntagabend, um 18 Uhr, hat die Landjugend nun Zeit, die ihnen gestellte Aufgabe zu lösen. Die Teilnehmer sind zwischen 14 und 35 Jahre alt und haben in den vergangenen Wochen schon einiges dafür getan, dass alles glatt läuft. Unter anderem haben sie sich um die Verpflegung gekümmert und Helfer angeworben. Alle Materialien und Geräte muss die Landjugend selbst beschaffen.

Schon deutlich vor dem Termin hatten sich die Mitglieder vor dem Rathaus eingefunden, verteilten T-Shirts und rätselten, wer wohl der „Agent“ sein würde. Spekulationen über den Inhalt der Aufgabe hätten zu keinem Ergebnis geführt, sagte der Vorsitzende Jan Ole Oestmann.

Voige ließ die jungen Leute raten, wohin es wohl geht. Auf die Minigolfanlage kam aber selbst nachdem klar war, dass der Ort im Londypark liegt, lange niemand. Stattdessen fielen die Begriffe Skater-Bahn, Grillplatz und Windmühle.

Gemeinsam ging es zum Minigolfplatz, wo der neue Betreiber Gerhard Heitmann die Teilnehmer der Aktion begrüßte. Er hatte sich Gedanken über mögliche Veränderungen gemacht und erläuterte sie. „Das sind aber alles nur Anregungen“, versicherte er.

Voige berichtete, dass die erste Spende für die Aktion schon eingetroffen sei. Und auch Geld aus dem städtischen Haushalt stehe zur Verfügung. Der Bauhof sei informiert und darauf eingestellt, dass das eine oder andere zur Verfügung gestellt werden müsse. „Nun ist Kreativität gefragt. Ich freue mich auf eine gelungene Feier am Sonntag.“

Zu einem ersten Brainstorming setzten sich die Teilnehmer auf die Terrasse. Ideen wie Wackelbalken und Kreisel als Spielgeräte wurden ebenso genannt wie eine abdeckbare Sandkiste. „Was mit Wasser“, wurde ebenfalls gewünscht. „Man müsste den Zaun schöner machen“, lautete ein anderer Vorschlag. Man darf gespannt sein, wofür sich die Landjugend entschieden hat.

sal

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