Zwischen Burghof und Seniorenwohnanlage

Lärmschutzwand als Möglichkeit

Hier könnte eine Abtrennung eingebaut werden. - Foto: Elling

Rethem - Um das Thema Lärmbelästigung durch Burghof-Veranstaltungen ging es in der Sitzung des Rethemer Bau- und Umweltausschusses. Der Allgemeine Vertreter Harm-Dirk Hüppe erläuterte, dass Gutachten festgestellt hätten, dass es laut sei.

Hauptsächlich gehe es um Besucher, die während Feiern nach draußen gingen. Aber auch aus dem Gewölbe drängen Geräusche nach außen in Richtung Seniorenwohnanlage. Veranstaltungen sollten deshalb nicht mehr im Keller, sondern eher im Saal stattfinden, nannte Hüppe eine Konsequenz. Außerdem könnte die Raucherzone an anderer Stelle eingerichtet werden. Auch die Lautsprecher könnten von der Wohnanlage wegzeigen. Der Zuliefer- und Abbauverkehr solle nicht mehr nachts erfolgen. Außerdem sollten umklappbare Poller verhindern, dass Fahrzeuge auf den Burghof fahren könnten. Eine Lärmtrennwand könnte heruntergelassen werden, wenn gefeiert werde.

Als Vorsitzender des Burghofvereins sagte Ratsmitglied Frank Leverenz, dass sie Kostenaufstellungen eingeholt hätten. „Wir müssten knapp 10.000 Euro für eine Abgrenzung zwischen von-Behrschem-Haus und Burghof veranschlagen.“ Schalltechnisch handele es sich um einen Flaschenhals. Mit den Bewohnern hätten sie grundsätzlich ein sehr positives Verhältnis. „Es ist ein Geben und Nehmen.“ Es gelte jetzt, gemeinsam eine Lösung zu finden. Auch, ob bereits Fehler bei der Planung oder dem Verkauf gemacht wurden, war Thema. 

sal

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