Kostümierter Weckdienst

Spielmannszug Rethem unter dem Motto „In 80 Tagen um die Welt“ unterwegs

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Die Mitglieder des Spielmannszugs in Verkleidung: hinten, von links nach rechts: Werner Homann, Phil Kuhlmann, Ann-Kathrin Lingk, Annalena Petersen, Armin Hennig, Sabrina Hennig und Kirsten Hellmann. Vorne hockend von links: Saskia Meyer, Jutta Meyer-Kranz, Sarah Kuhlmann, Paula Ehlers, Lisa Hempel, Ilka von Wille und Kim Kuhlmann.

Rethem - Ein wichtiger Bestandteil des Schützenfestes in Rethem ist das traditionelle „Wecken“ durch den Spielmannszug, zu dem sich die Spielleute bereits um sechs Uhr morgens treffen. Schon länger vorher war ein Beschluss über ein Motto gefasst worden. Dieses ist von den Spielleuten durch möglichst fantasievolle Verkleidungen umzusetzen.

Diesmal hieß das Thema „In 80 Tagen um die Welt“, nach dem Roman von Jules Verne. In der Rethemer Version schlüpfte Armin Hennig in die Rolle des Phileas Fogg und Sabrina Hennig mimte den gerade erst eingestellten französischen Diener Jean Passepartout. Auf ihrer Reise begegnen sie vielen Menschen, dargestellt von den weiteren Spielleuten. Sie meistern in verschiedenen Ländern die schwierigsten Situationen. Dazu gehört auch die Flucht vor dem übereifrige Detektiv Mister Fix, der die beiden als Bankräuber verdächtigt.

Die Spielleute musizierten für die Schützen oder Einwohner der Stadt, die gerne mit einem Ständchen geweckt werden wollten. Bis vor einigen Jahren wurde dieser Weckdienst dadurch dokumentiert, indem sich die interessierten Bürger in eine Liste eintrugen. Diese Listen lagen beim Zapfenstreich aus. Da es den Zapfenstreich nicht mehr gibt, wird die letzte noch vorhandene Liste als Maßstab genommen.

Fröhlichkeit herrscht in Rethem auch schon um sechs Uhr morgens

Pünktlich um sechs Uhr startete das Wecken und überall werden die Spielleute freudig begrüßt, auch von den Nachbarn. Als Dank dafür erhält die Gruppe diverse Süßigkeiten, Getränke und Mini-Laugengebäck, da die meisten Spielleute beim Start noch nicht gefrühstückt hatten, kam das ganz gut an. 

Öfters gibt es auch eine Tasse Kaffee, um die Lebensgeister vom manch müden Mitstreiter zu wecken. Die finanzielle Zuwendung wird im Spielmannszug für den Bedarf an Noten, Kleidung oder Instrumenten verwendet. Seit wenigen Jahren erhalten die Bürger, die den Weckdienst beantragt haben, eine kleine Tüte mit Brötchen vom Spielmannszug. - rö

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