Netzwerk zur Energieeffizienz nimmt Arbeit auf

Kosten sparen mit geringem Aufwand

Eine größere Gruppe steht im Halbkreis zusammen, neben sich ein großes Plakat.
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Die Verbesserung ihres kommunalen Energiemanagements haben die Vertreter der neun Gemeinden bei der Mitarbeit im Netzwerk im Sinn.
  • Energiemanagement im Heidekreis wird gestärkt
  • Erfahrungsaustausch in Bad Fallingbostel
  • Energieverbräuche werden in Isernhagen seit 1993 systematisch erfasst

Heidekreis – Das kommunale Energieeffizienz-Netzwerk Heidekreis, dem auch die Samtgemeinde Rethem angehört, hat seine Arbeit aufgenommen. Das neue Projekt der Energieagentur Heidekreis hat ein Volumen von etwa 500 000 Euro. 70 Prozent dieser Projektmittel werden durch die eingeworbenen Fördermittel getragen.

Ziel des Projektes ist es, in der dreijährigen Laufzeit das Energiemanagement in den neun teilnehmenden Kommunen zu stärken. Dies gelinge durch einen vernetzten Kompetenzaufbau und eine systematische und kontinuierliche Erschließung von Einsparpotenzialen, heißt es in einer Mitteillung der Energieagentur. Theresa Weinsziehr, Leiterin der Energieagentur Heidekreis, dazu: „Durch ein systematisches Energiemanagement kann jede Menge Geld eingespart werden. Erfahrungen zeigen, dass bereits 15 Prozent der Energiekosten durch kleine Änderungen im Verbrauchsverhalten und bei der Regelungstechnik eingespart werden können.“

Bund fördert das Netzwerk im Heidekreis

Das kommunale Energieeffizienz-Netzwerk Heidekreis wird aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundetages vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert.

Den Auftakt in Bad Fallingbostel bildeten zwei Veranstaltungen. Vormittags informierten sich die Bürgermeister und Bürgermeisterinnen der teilnehmenden Kommunen sowie Vertreter der örtlichen Energiewirtschaft über das Projekt. Dazu berichtete Joost Götze, Leiter des Amtes für Gebäudewirtschaft und Liegenschaftsunterhaltung in Isernhagen, von den Erfahrungen seiner Gemeinde.

Pilotprojekte im Energiesektor

Isernhagen ist bereits seit vielen Jahren im Energiemanagement aktiv. Beispielsweise werden die Energieverbräuche in der Gemeinde seit 1993 systematisch erfasst. Außerdem gibt es verschiedene Pilotprojekte im Energiesektor, beispielsweise die Nutzung einer Brennstoffzelle oder eines Blockheizkraftwerkes. Besonders hervor hob Götze auch die Umsetzung eigener Bau- und Qualitätsvorgaben in Bezug auf Energieeinsparung für Neubau und Unterhaltung.

Im Anschluss berichtete Frankziska Materne von der Klimaschutzagentur Mittelweser von dem bereits seit über drei Jahren bestehen kommunalen Energieeffizienz-Netzwerk im Landkreis Nienburg. Sie verdeutlichte, was es für eine erfolgreiche Umsetzung des Netzwerkes zu beachten gilt.

Netzwerktreffen dienen dem gemeinsamen Lernen

Nach einem kleinen Mittagsimbiss startete für die sogenannten Netzwerkbeauftragten das erste Vernetzungstreffen. Felix Koester, Projektmanager der Energieagentur Heidekreis, erklärte: „Die Netzwerktreffen sind elementarer Bestandteil des Projektes, sie sind die Plattform für den Erfahrungsaustausch und das gemeinsame Lernen.“ Neben dem Kennenlernen und ersten Informationen zu Projekt stand der Vortrag einer Mitstreiterin auf dem Programm. Sandra Delfs, Energie- und Klimaschutzbeauftragte aus Harsefeld, berichtete von ihren Erfahrungen als Energiemanagerin in der Kommune.

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