Kreisschützenfest mit 1200 Teilnehmern in Bockhorn

König Alfred Gerken regiert

Der beeindruckende Einzug der Fahnen auf dem Festplatz in Bockhorn. - Fotos: Röttjer

BOCKHORN - Für den kleinen Ort Bockhorn bei Walsrode mit knapp 300 Einwohnern war das Kreisschützenfest mit etwa 1 200 Teilnehmern ein großes Ereignis, obwohl das Dorf von den zwei jährlichen Ginsengfesten auf der Florafarm noch höhere Besucherzahlen gewohnt ist.

Dirk Broenhorst hatte es als Kreiskönig des vergangenen Jahres zum zweiten Mal ermöglicht, dass das Kreisschützenfest wieder in Bockhorn stattfinden konnte. Bereits 1990 hatte er als Kreiskönig amtiert, mit der Folge, dass ein Jahr später der Schützenverein das Fest ausrichten durfte. „Das kann für andere Vereine in den kleineren Dörfern ein Anreiz dafür sein, sich ebenfalls für die Ausrichtung zu entschließen, wenn sie vor der gleichen Situation stehen“, hieß es im Kreisvorstand. Der Schützenverein, der den Kreiskönig stellt, hat das Recht, sich als erster zu bewerben.

Im kommenden Jahr hat Schneeheide zuerst das Zugriffsrecht, denn Alfred Gerken sicherte sich die Kreiskönigswürde vor Eduard Menzel (SK Walsrode) und Martin Hache (Marklendorf). Kreiskönigin ist Sarah Elliott (SK Vorbrück zu Walsrode) vor Monika Wegner-Lückert (Marklendorf) und Dorothee Hambrock (Grethem-Büchten). Aus diesem Verein kommt auch Celina Wohlmann, die als Kreisjungschützenkönig amtiert und Robin Kutzner (Nordkampen) und Nero Barsch (Südkampen) auf die Plätze verwies.

Hanna Reinecke (Rethem-Moor) ist neue Kreislichtpunktkönigin der jüngsten Starter. Ihr stehen Stine Harre (Nordkampen) und Paul Rischmann (Kirchboitzen) zur Seite.

Kreiskaiser wurde Andreas Pugner (Frankenfeld), und als Kreiskaiserin amtiert Christa-Ria Hartmann (Hülsen).

Der Rethemer Spielmannszug beim Umzug.

Zahlreiche Einwohner aus der Region verfolgten den Festakt, zu dem sich auch Ehrengäste einfanden. Mit besonders herzlichem Applaus wurde der Kreisvorsitzende Hans-Heinrich Wussow begrüßt, der sich nach seiner längeren krankheitsbedingten Abwesenheit unter „seinen“ Schützen sichtlich wohlfühlte, das offizielle Prozedere mit der Proklamation der Kreismajestäten aber seinem Stellvertreter Uwe Albers überließ.

„Heini“ Wussow galt auch ein Gruß von Gudrun Pieper in ihrer Funktion als stellvertretende Landrätin. Sie freute sich über seine Anwesenheit: „Ich spreche wohl im Sinne aller Schützen, wenn ich sage, das wir dich noch lange brauchen“. Sie betonte, dass die Schützen bei aller gelebten Tradition in einem modernen Fachverband im Sport integriert seien und zudem eine intensive Jugendarbeit pflegten.

Bürgermeisterin Helma Spöring und Bianca Grewe vom Sportbund des Heidekreises würdigten ebenfalls das große Engagement der Schützen. - rö

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