Klassenlehrer „Ernie“ Wolters und Heinrich Wicke

Klassentreffen nach 50 Jahren

Die Ehemaligen besichtigten die Londyschule, tranken im Park Kaffee und saßen später gemütlich im Hotel Helms.

Rethem - Vor 50 Jahren (1966) hatten sie die damalige Rethemer Mittelpunktschule verlassen. Jetzt trafen sich die Schüler, die meisten Jahrgang 1949, wieder. Klassenlehrer in den letzten beiden Jahren war Heinrich Wicke, gleichzeitig Schulleiter, gewesen. Er hatte sich damals in den Ruhestand verabschiedet.

Ein Teil der Jungen und Mädchen war zu Beginn der 5. Klasse von den damals noch existierenden Grundschulen in Bossse, Hedern/Frankenfeld, Wohlendorf, Rethem-Moor, Altenwahlingen, Böhme und Bierde nach Rethem gekommen. In Häuslingen war es damals noch möglich, seinen Volksschulabschluss zu machen.

„Ernie“ Wolters hatte die Fünftklässler seinerzeit zunächst für drei Jahre als Klassenlehrer unter seine Fittiche genommen. Es fielen fast vergessene Namen wie „Schorse“ Greyer, Helmut Planz, Harry Wolff. „Unsere erste Lehrerin war Luise Fabig“, erinnerten sich die Rethemer Schüler.

Das Wiedererkennen nach 50 Jahren fiel den Teilnehmern nicht schwer, da es nicht das erste Klassentreffen dieses Jahrganges war und sich die Ehemaligen, die zum Teil in Dörverden, Eystrup und Hodenhagen leben, in der Zwischenzeit des öfteren über den Weg gelaufen waren. Anreisen aus Berlin oder Mainz stellten die Ausnahme dar.

Erste Anlaufstelle am Sonnabend war die alte Londyschule, in der sich der Klassenraum des Jahrgangs befunden hatte. Heute befinden sich in dem Gebäude ausschließlich Fachräume für Werken, Kunst und Hauswirtschaft. Beeindruckt zeigten sich die Ehemaligen von den baulichen Veränderungen in den vergangenen fünf Jahrzehnten.

Anschließend ging es in den Londypark, wo Kaffee, Tee und Butterkuchen im alten Speicher bereitstanden. Rethems Ehrenbürger August Jahns führte die Ehemaligen durch die Bockwindmühle.

Abschließend ging es ins Hotel Helms zum Abendbrot und einem gemütlichen Abend.

Zu den Teilnehmern gehörten Harry Block, Anneliese Brüning (geb. Dedner), Rolf Ehlers, Wilhelm Eickhoff, Ilsemarie Feldmann (Timrott), Hanna Fleckenstein (Dunker), Christa Frühwirth (Templin), Irmgard Geduhn (Drückher), Heinrich Heemsoth, Heinrich Heitmann, Regina Hoorn (Eschershausen), Renate Klier (Bartsch), Elfriede Kny (Voss), Irene Kraft (Schudack), Berthold Kristen, Beatrix Kuhr (Winkler), Anneliese Lochmann, Hinrich Mönchmeyer, Werner Nährig, Karl-Heinz Personn, Anneliese Rose, Elisabeth Teschner (Röpe) und Ewald Winkelmann.

Fritz Bätje nahm als einer der wenigen noch lebenden Lehrer aus jener Zeit an dem Treffen teil. Er war damals noch „Junglehrer“ gewesen, so hießen die Absolventen frisch von der pädagogischen Hochschule.

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