40-jähriges Bestehen des Fanfarenzuges

Kreismusikfest in Rethem Moor: Klang- und humorvolle Feier

Die Geehrten des Fanfarenzuges Rethem Moor.

Rethem Moor - Der Rahmen für das 13. Kreismusikfest hätte nicht stimmiger sein können. Bei herrlichem Wetter nahmen die acht Spielmannszüge, die nach Rethem Moor gekommen waren, auf dem Festplatz Aufstellung. Nach den Grußworten ging es ins Festzelt oder in den Schatten der großen Eichen um das Dorfgemeinschaftshaus.

1997, so Kreismusikleiter Andreas Müller, habe es das erste Treffen gegeben, und wo? Natürlich in Rethem Moor. „Und so schließt sich der Kreis jetzt. Auf unserer Plakette ist nur noch für einen Eintrag Platz. A und O, beide Male Rethem Moor.“

Landesmusikleiter Hermann Buchholz hatte es sich nicht nehmen lassen, nach Rethem Moor zu kommen, und das hatte einen besonderen Grund: Die Gastgeber vom Fanfarenzug Rethem Moor feierten ihr 40-jähriges Jubiläum. Alle waren gut gelaunt. Das bewies auch Hans-Heinrich Wussow, Vorsitzender des Kreisschützenverbandes Fallingbostel, der in Abwandlung eines alten Sprichwortes sagte: „Wo Musik gemacht wird, lass dich ruhig nieder, böse Menschen kennen keine Radios und Plattenspieler.“

In ganz besonderer Aufmachung mit Frack und Zylinder präsentierte sich die Knüppelgarde des Schützencorps' Vorbrück. - Fotos: Bätje

Überhaupt schienen alle zu Scherzen aufgelegt. Bürgermeister Leverenz erntete Applaus, als er scherzhaft behauptete: „Der Musiker lebt von Applaus und Alkohol.“ Er erinnerte an das Jahr 1978, als der Fanfarenzug Rethem Moor das Licht der Welt erblickte und von Anfang an viel Zuspruch erntete. An regelmäßigen Übungsabenden seien im Laufe der Zeit 40 verschiedene Musikstücke eingeübt worden, die bei Schützen- und Erntefesten sowie Jubiläumsfeiern zum Besten geben würden. „Alles steht und fällt natürlich damit, ob jemand da ist, der für den Zusammenhalt der Gemeinschaft Sorge trägt, und da hatten die Möörschen Glück, denn mit Volker Hein war jemand bereit, sich um die musikalischen und auch geselligen Belange zu kümmern.“ So sei es zu erklären, dass der Name der Musikanten aus Rethem Moor weit über die Grenzen der kleinen Gemeinde hinaus bekannt geworden sei.

Zum Festakt gehörten Ehrungen: Als Gründungsmitglieder, also seit 40 Jahren, sind Heinz Leseberg, Heinz Bäßmann und Volker Hein dabei. Auf 25 Jahre haben es Lars Meyer, Florian Weber, Susanne Schünemann und Hannelore Freese gebracht. Für 15 Jahre wurden Uwe Schulz und Markus Schünemann ausgezeichnet sowie Thorben Truffel für fünfjähriges aktives Musizieren.

Im Anschluss an den Festakt stellten die einzelnen Spiel-und Fanfarenzüge im Zelt vor zahlreichem Publikum ihr musikalisches Können unter Beweis. Sie ernteten verdienten Applaus.

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