Keine neuen Hausnummern

Einwohnerversammlung im Allerhof in Bosse

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Zahlreiche Bosser nahmen an der Einwohnerversammlung im Allerhof teil. 

Bosse - Um das Thema Hausnummernvergabe in der Ortschaft Bosse ging es bei einer mit 50 Teilnehmern gut besuchten Einwohnerversammlung im Allerhof, zu der die Samtgemeindeverwaltung Rethem eingeladen hatte. „Wir wollen nichts unternehmen, was dem mehrheitlichen Willen der Bosser widerspricht“, ließ Verwaltungschef Cort-Brün Voige zu Beginn der Diskussionsrunde verlauten.

Sein Stellvertreter Harm-Dirk Hüppe stellte zunächst die zwei möglichen Optionen vor. Die Vorarbeiten seien bereits geleistet worden, jede Straße in Bosse habe inzwischen einen Namen. Nun sei es zum einen möglich, die bisherige Struktur mit den historisch gewachsenen Nummern unverändert zu übernehmen oder sie zu verändern.

Trotz der hohen Teilnehmerzahl verlief die Diskussion sehr sachlich. Schnell wurde deutlich, dass fast alle am gleichen Strang ziehen. „Aus unserer Sicht ist es nicht notwendig, am bestehende System etwas zu ändern“, verdeutlichte Voige. Gemeindebrandmeister Georg Mahler sah das ebenso. „Die ortsansässigen Feuerwehrmänner kennen sich hier aus“, erklärte er.

Änderungen nur an der Hauptstraße

Bürgermeister Hans-Dieter Orlovius ergänzte, dass das Ganze für die Männer und Frauen vom Rettungswesen, die sich vor Ort nicht auskennen, etwas schwieriger werden könnte. „Aber auch nicht so richtig. Welche Straße sie ansteuern müssen, wissen sie ja, und in kaum einer gibt es mehr als fünf Anlieger, sodass schnell weitergeholfen werden kann.“ Wichtig sei allerdings, dass die Hausnummern an jedem Haus gut platziert, nicht zu klein und gut erkennbar seien.

Es gab nur einen Anlass, der zu Veränderungen führen wird. An der Hauptstraße, die von Rethem in Richtung Ahlden führt, gibt es zurzeit dreimal die Hausnummer 15. „Das muss geändert werden“, so Orlovius. Schwierigkeiten seien hierbei nicht zu erwarten.

Bei der abschließenden Meinungsumfrage votierten mehr als 90 Prozent der Anwesenden dafür, das bisherige System beizubehalten, zumal die Verwaltungsvertreter darauf hinwiesen, dass bei einer Neugestaltung zunächst in einem Zeitraum von sechs bis sieben Jahren damit zu rechnen sei, dass ein mittleres Chaos ausbreche und die Umbenennung einen zeitlichen und finanziellen Aufwand bedeute.

Mitgliederwerbung der Feuerwehr

Die Freiwillige Feuerwehr Bosse nutzte die Einwohnerversammlung, um Werbung in eigener Sache zu machen. Ziel war es, neue Aktive für das Ehrenamt zu gewinnen. Die Besucher erhielten Informationszettel und sahen einen Film zum Thema. Gemeindebrandmeister Georg Mahler unterstützte die Bosser Wehr. Deutlich wurde, dass es wichtig ist, die Mindesteinsatzstärke in Bosse auch in Zukunft gewährleisten zu können. 

bä/sal

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