Gemeinsam Brücken bauen

Samtgemeindebürgermeisterkandidat Björn Symank über seine Einblicke und Ideen für Rethem

Freuen sich über die Wahlkampf-Plakate, die sie zusammen mit dem Verdener Designer Nadino Meinecke gestaltet haben (v.l.): Renate Rodewald, Björn Symank und Jonas Wussow.
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Freuen sich über die Wahlkampf-Plakate, die sie zusammen mit dem Verdener Designer Nadino Meinecke gestaltet haben (v.l.): Renate Rodewald, Björn Symank und Jonas Wussow.

Frankenfeld – Offene Gespräche und konstruktive Zusammenarbeit – darauf legt Björn Symank besonderen Wert. Der 43-jährige Morsumer ist einer der drei Kandiaten, die sich bis jetzt für das Amt des Samtgmeindebürgermeisters für die Samtgemeinde Rethem haben aufstellen lassen. Er tritt sowohl für die Rethemer SPD als auch die CDU, die sich gemeinsam vor einigen Monaten auf ihn verständigt haben, an. Im Pressegespräch berichtet Symank über seine bisherige Arbeit, was ihn dazu motiviert hat sich als Samtgemeindebürgermeisterkandidat zu bewerben und welche Ideen sowie wichtige Anregungen er bereits in zahlreichen Gesprächen gesammelt hat.

„Ende September habe ich Interesse an einer Kandidatur geäußert, wonach ich mir auf einer Rundfahrt ein Bild von der Samtgemeinde gemacht habe. Wenig später folgte ein Bewerbungsgespräch Anfang Dezember und kurz vor Weihnachten kam dann der Anruf, dass sich beide Parteien für mich als Kandidaten entschieden haben“, erinnert sich Symank. Auf die Stellenanzeige aufmerksam geworden sei er über den Newsletter der CDU. „Für das Bewerbungsgespräch hat die Arbeitsgruppe, die sich auch auf die Suche nach jemanden Geeigneten begeben hat, einen Fragenkatalog erstellt, in dem beide Parteien festgehalten haben, was aus unserer Sicht ein Bürgermeisterkandidat mitbringen muss. Viele Fragen davon waren auch sehr spezifisch auf Rethem bezogen“, ergänzt Renate Rodewald, die CDU-Ortsvereinsvorsitzende.

Mit seinen spontanen Antworten habe Symank beide Parteien überzeugt, sodass bei einer späteren Abstimmung die Zustimmung, ihn als Samtgemeindebürgermeisterkandidaten aufzustellen, bei über 80 Prozent lag. „An den Gerüchten, dass Symank als Kandidat eher kritisch gesehen wird und er andererseits noch gar nicht offiziel aufgestellt wurde, ist überhaupt nichts dran“, stellt der SPD-Vereinsvorsitzende Dr. Jonas Wussow klar und spezifiziert: „Es gab lediglich drei Gegenstimmen insgesamt. Wir stehen voll hinter Björn Symank, der in unseren Augen ein echter Macher mit Führungsqualitäten ist.“

Derzeit arbeitet Symank als Technologiemanager und Vertriebsingenieur bei einer Tochterfirma von Airbus. Zuvor war er eine Weile bei der Bundeswehr angestellt. Mit seinem bisherigen Beruf und langjährigem Arbeitgeber sei Symank sehr zufrieden – wieso dann die Bewerbung für das Amt eines Samtgemeindebürgermeisters? „Das hat sich tatsächlich so ergeben. Es war so, dass ich schon vor einer ganzen Weile einmal gefragt habe, ob ich meinen jetzigen Beruf den Rest meines Lebens, beziehungsweise die nächsten 25 Jahre, noch so weitermachen möchte. Und im selben Gedankengang ist mir klar geworden, dass, wenn ich mich umorientieren und etwas anderes machen möchte, jetzt der Zeitpunkt dafür ist“, schildert der 43-Jährige. „Schließlich habe ich die Anzeige der CDU und SPD gesehen und dachte mir: Wieso eigentlich nicht?“

Ein gemeinsames Ziel: Die Samtgemeinde Rethem voranbringen

Sowohl politisch als auch verwaltungsmäßig ist Symank in der Samtgemeinde Rethem ein unbeschriebenes Blatt. „In unseren Augen ist die Tatsache, dass unser Kandidat extern ist, eine echte Chance“, so Wussow. „Man muss nichts aus der Vergangenheit ausbügeln und startet ohne Zwist oder Meinungsverschiedenheiten“, stimmt Symank zu. „Ich habe mir zum Ziel gesetzt, dass, wenn ich zum Samtgemeindebürgermeister gewählt werde, Brücken über die Gräben baue, die es bereits gibt und dass dabei zukünftig alle umliegenden Mitgliedsgemeinden ausnahmslos mitgenommen werden“, so der Morsumer. „Wir haben ein gemeinsames Ziel: Wir wollen die Samtgemeinde Rethem voranbringen – das ist der Konsenz unserer beiden Parteien, der sich auch in unserem Bürgermeisterkandidaten wiederfindet“, schildert Rodewald.

„Mir ist bewusst, dass man nicht überall Lösungen finden kann, die alle immer gut finden. Doch durch gewissenhafte Arbeit und eine ausführliche Abwägung von Pro und Kontra kann ein erster, gemeinsamer Baustein gesetzt werden, auf dem man aufbauen kann“, so Symank und betont, dass es die Aufgabe des Samtgemeindebürgermeisters ist, eine Grundlage für eine sinnvolle Diskussion zu schaffen, wobei er selbst immer neutral zu sein hat. Außerdem betont er, wie wichtig es auch im Rahmen dieses Prozesses ist, miteinander zu reden. Darum habe er die vergangenen Wochen genutzt, um sich mit vielen verschiedenen Gruppen der Samtgemeinde zusammenzusetzen, um ins Gespräch zu kommen und herauszufinden, wo denn der Schuh drückt. „Die Resonanz aus diesen Runden war durchweg positiv und ich habe bereits viele Ideen aus ihnen mitgenommen“, so Symank und betont, dass ebenfalls für interessierte Bürger die Möglichkeit besteht sich mit ihm persönlich zu unterhalten. Es besteht die Möglichkeit Symank über E-Mail an bjoern@symank.net oder unter der Telefonnummer 015678/395254 zu erreichen. „Ich freue mich über jeden, der sich mit mir unterhalten möchte.“

Sofern Symank nicht gerade mit dem Wahlkampf oder seiner aktuellen Arbeit beschäftigt ist, verbringt der dreifache Vater gerne Zeit mit seiner Familie. „Gerade die Stunden mit meinen drei Töchtern genieße ich sehr“, so der 43-Jährige. „Außerdem bin ich total der Naturmensch. Ich kümmere mich gerne um den Garten und meinen kleinen Teich oder gehe im Wald spazieren – was dann schon mal zweieinhalb Stunden dauern kann“, so Symank abschließend.

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