Sanierung Rethemer Rathaus: Entkernung abgeschlossen / Trockenbauarbeiten starten

Jetzt kommen die Feinheiten

Mauerwerk wird im Erdgeschoss errichtet.
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Mauerwerk wird im Erdgeschoss errichtet.

Rethem – Auch wenn es eine zeitliche Verzögerung gegeben hat, so geht es doch voran im historischen Rathaus in Rethem. Die Sanierung ist auch in den Sommermonaten voll im Gange, wie Samtgemeindebürgermeister Cort-Brün Voige in seiner aktuellen Bürgerinformation berichtet.

Die Entkernungsarbeiten sind demnach abgeschlossen, ebenso die Tiefengründung im Innen- und Außenbereich durch die Firma Keller. „Hier wurden Fundamente und Säulen eingebracht, die zwischen 5,50 und 7,20 Meter in die Tiefe gehen“, so Voige.

Seit mehreren Wochen sei die Firma Schmidt damit beschäftigt, die Fundamente, die Sohle sowie das Mauerwerk im Erdgeschoss zu erstellen. Daneben würden die erforderlichen Stahlträger im Inneren des Gebäudes eingebaut. „Diese Arbeiten stehen unmittelbar vor dem Abschluss“, weiß der Verwaltungschef. Auch für die restlichen verbliebenen Abbrucharbeiten im Obergeschoss würden nur noch wenige Tage benötigt.

In der kommenden Woche sollen dann die nächsten Schritte erfolgen: Trockenbauarbeiten sowie Fenster und Außentüren werden dann durch die beauftragten Firmen ausgeführt. Parallel beginnt die Rohinstallation der Haustechnik. Weiter stehen für August und September die Innenputzarbeiten sowie die Estricharbeiten im Erdgeschoss auf der Agenda.

„Bekanntermaßen wird das Gebäude nicht energetisch saniert“, erinnert Voige. „Auch der Einbau von Klimatechnik im Zuge dieser Sanierung wurde vor einiger Zeit vom Samtgemeinderat abgelehnt.“ An dieser Beschlusslage habe sich auch nichts geändert. Im Rahmen der Installation der Haustechnik würden aber die Voraussetzungen geschaffen, um zu einem späteren Zeitpunkt einfach und kostengünstig Klimatechnik in den Büroräumen nachrüsten zu können. Denn auch wenn dieser Sommer bisher kalt und ungemütlich ist, sind die vergangenen Hitzejahre nicht vergessen. „Sollten sich die längeren Perioden mit hohen sommerlichen Temperaturen der Jahre 2018 und 2019 wiederholen, kann hier kurzfristig gehandelt werden.“

Die zeitliche Verzögerung, die sich durch die nachträglich angeordnete Kampfmittelsondierung vor Aufnahme der Gründungsarbeiten ergeben hat, lasse sich nicht mehr aufholen, erklärt der Bürgermeister. Der aktuelle Bauzeitenplan sieht für die Verwaltung einen Rückumzug in das sanierte Rathaus für Februar 2021 vor.

Alle bis heute bekannten Faktoren, einschließlich der verlängerten Mietzeit in den Übergangsräumen am Bösselweg, seien in die Kostenberechnung eingepreist. Auch mit diesen Ergänzungen werde der ursprüngliche Wert von 2,18 Millionen Euro zum jetzigen Zeitpunkt noch eingehalten, schreibt Voige in seiner Bürgerinformation. „Von dieser Summe sind bereits mehr als 25 Prozent ausgegeben – insbesondere für die Gründungsarbeiten.“

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