Jedes Jahr kommen mehr Besucher zum Rethemer Silvesterfeuerwerk

Dicht an dicht auf dem Deich

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Die Stimmung war wieder hervorragend, es wurde getanzt und gefeiert.

Rethem - Zur Musik eines DJs konnte auf dem Rethemer Burghofgelände ab 22 Uhr getanzt werden. Ab Mitternacht richteten sich jedoch die Augen nach oben, die Aufmerksamkeit galt ganz den Raketen, die in den mitternächtlichen Himmel stiegen, begleitet von vielen „Aaahhs“ und „Ooohhs“. Das Rethemer Silvesterfeuerwerk war wieder einmal äußerst beeindruckend.

Um das Ereignis besser verfolgen zu können, hatten die meisten Gäste das Burghofgelände verlassen und auf dem Deich Stellung bezogen. Zwischen Allerbrücke und Minigolfanlage war nur noch an manchen Stellen ein Platz auf der Deichkrone zu ergattern. Aber auch von der Allerbrücke aus ließ sich das Spektakel gut verfolgen.

Wer es ganz bequem haben wollte, parkte mit seinem Auto auf der Verbindungsstraße zwischen der B209 und Kirchwahlingen. Von dort aus hat man einen tollen Blick, bekommt aber vom eigentlichen Flair der Veranstaltung nichts mit. Insisder lassen es sich nicht nehmen, sich in das Gewühl vor dem Burghof zu stürzen. Von Jahr zu Jahr werden es mehr Besucher.

„So viele Leute, wie hier heute versammelt sind, gibt es in ganz Rethem nicht“, war zu hören. Es müssen mehrere tausend gewesen sein. Einen Parkplatz am Straßenrand zwischen Allerbrücke und Kreissparkasse oder in einer der Nebenstraßen zu finden, war ab 23 Uhr so gut wie unmöglich, die gesamte „City“ war zugeparkt. Die meisten Rethemer waren wohlweislich zu Fuß gekommen, Gäste kamen nicht nur aus der näheren Umgebung, sondern auch aus den Nachbarkreisen Nienburg und Verden oder sogar, wie an den Nummernschildern unschwer erkennbar, von noch weiter her.

Silvesterfeuerwerk in Rethem, das scheint immer mehr zu einem Markenzeichen für die kleine Stadt an der Aller zu werden. „Und wir haben auch schon für die kommenden Jahre Teams gefunden, die sich um die Ausrichtung kümmern werden“, freuten sich die Organisatoren. In diesem Jahr hatten die Kegler diese Aufgabe übernommen. Was man gut gebrauchen könnte, wäre noch mehr finanzielle Unterstützung. Sammeldosen finden sich auch künftig in den Rethemer Geschäften.

Was negativ auffiel: die zahlreichen kleinen Böller, Raketen und Kanonenschläge, die in oder am Rande der Zuschauermenge gezündet wurden. Das sollte untersagt werden, ehe es zu einem echten Schaden führt. „Auf die könnten wir gut und gerne verzichten“, ließ das Orga-Team verlauten.

Aber die Fahrt nach Rethem hat sich gelohnt, es war ein tolles Ereignis. „Wir sind im nächsten Jahr wieder dabei“, war nicht nur einmal von Besuchern zu hören.

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