Jede Menge gute Ideen

Samtgemeinde Rethem als Tourenziel des Entdeckertages

Geräucherte Fische könnten zum Angebot gehören.

Rethem - Die Samtgemeinde Rethem ist alle drei Jahre ein Tourenziel des Entdeckertages der Region Hannover. „Turnusmäßig sind wir an der Reihe“, sagte Petra Schulze, assistiert von Margret Dannemann-Jarchow, am Donnerstagabend im Burghof. Die Samtgemeinde hatte aus diesem Grund die in Rethem ansässigen Vereine zu einer Gesprächsrunde eingeladen. Das vorgegebene Motto am 9. September lautet: „Urlaubserlebnisse vor der Haustür“, ein weitgesteckter Rahmen.

Es ging in erster Linie darum, Vorschläge zu sammeln. Inwieweit sie realisiert werden können, bleibt abzuwarten, denn viele von denen, die die Ideengeber einbinden möchten, ahnen von ihrem Glück noch nichts.

Die erste Frage lautete: Wen können wir überhaupt ansprechen? Eine Vorgabe neben dem Motto war vor allem die Absicht, alle Aktionen in unmittelbarer Nähe des Burghofes sowie der geschichtsträchtigen Bauwerke im Park zu veranstalten. Der Entdeckertag beginnt morgens, um 10 Uhr, und geht bis 18 Uhr. Zum Bahnhof in Eystrup wird ein Shuttle eingerichtet.

So richtig konkret wurden nur die Angler, die ein Casting sowie geräucherte Forellen anbieten wollen. Bei allen anderen Vorschlägen handelt es sich bislang mehr oder weniger um Wünsche.

Meyers Alpakas aus Kirchwahlingen herbeizuschaffen, würde sicherlich Besucher anlocken, doch am 9. September findet nicht nur der Entdeckertag, sondern auch die Freizeit des Gospelchores statt, und die hat bei Familie Meyer – Jens-Uwe ist der Chorleiter – Priorität.

Ob die Alpakas präsentiert werden, ist fraglich. - Fotos: Bätje

Weiter äußerten die Teilnehmer die Vorschläge, die Allerflößer, die Wölper Grafen, die Jagdhornbläser und den Indianer aus Rethem Moor anzusprechen, für Ausstellungen im Burghof zu sorgen und Kunsthandwerkern bei der Arbeit zuzusehen. Musikalische Einlagen sollen nicht fehlen. Ideen waren zudem: Schnuppern für Tennisspieler, ein Auftritt der Jugendfeuerwehr, Beiträge des Wolfcenters und des Eilter Biohofes. Kontakte könnten auch zur Blaubeerplantage Schliephake und zu den Hofläden in und um Rethem aufgenommen werden, ebenso zur ehemals in Rethem ansässigen Mosterei, die nach Schneeheide gezogen ist.

Die türkischen Mitbürger sollen gebeten werden, ihre kulinarischen Köstlichkeiten anzubieten. Vorschläge wurden viele gemacht.

Bei einer weiteren Zusammenkunft hoffen die Beteiligten, klarer zu sehen, was von den vielen Ideen tatsächlich realisierbar ist. 

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