Stunden werden nachgeholt an kühlen Tagen

„Hitzefrei“ im Rethemer Rathaus

Rethem - Die seit Wochen anhaltenden hohen Temperaturen haben dafür gesorgt, dass es auch im historischen Rethemer Rathaus buchstäblich heiß hergeht.

Samtgemeindebürgermeister Cort-Brün Voige und sein Stellvertreter Harm-Dirk Hüppe greifen in Absprache mit dem Personalrat daher zu einer ungewöhnlichen Maßnahme: Für die Dauer der Hitzeperiode ist es ab sofort allen Mitarbeitern gestattet, ihre Arbeit ab 12 Uhr zu beenden. Die Fehlstunden werden dann im Rahmen des variablen Arbeitszeitmodells an kühleren Tagen nachgeholt.

In dem Gebäude gibt es keine Klimaanlage, Fenster können in der Nacht nicht offengelassen werden, sodass die Werte in den meisten Büros nicht mehr unter 25 Grad Celsius sinken. Zwar hätten sich einige Kollegen Ventilatoren mitgebracht, so Hüppe auf Nachfrage. Doch die „Dunstquirle“ helfen auch nur bedingt. „In den Nachmittagsstunden werden aktuell in einzelnen Büros Temperaturen von bis zu 33 Grad Celsius gemessen“, heißt es in einer Pressemitteilung, die Hüppe am Dienstagnachmittag verschickte. Ein konzentriertes Arbeiten über einen längeren Zeitraum sei nicht möglich und aufgrund der Arbeitsschutzbestimmungen auch nicht zulässig.

Eingeschränkte Erreichbarkeit

„Es ist nicht so, dass wir das Arbeiten verbieten“, betonte Hüppe. Sicher werde der eine oder andere Mitarbeiter seinen Dienst ganz regulär leisten. Aber aufgrund der Hitze-Regelung bleibt das Rathaus Mittwoch, Donnerstag, nachmittags geschlossen.

Für die Dauer der Hitzeperiode kann auch eine telefonische Erreichbarkeit in den Nachmittagsstunden nicht gewährleistet werden. Die Verwaltung bittet aufgrund der herrschenden Witterungsumstände um Verständnis. 

kp

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