Herbstdeichschau im Bereich der Samtgemeinde / Aufpassen bei Mäusen

Es gibt wenig auszusetzen

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Die Deichkommission Häuslingen-Kirchwahlingen-Böhme.

Rethem - Es gibt kein schlechtes Wetter, man kann nur unpassend angezogen sein. Das sagten sich auch die Mitglieder der Deichkommission, die sich mit schweren Gummistiefeln und regentauglicher Bekleidung auf den Weg machten, um die Deichabschnitte zwischen Klein Häuslingen und Hodenhagen zu inspizieren.

Etwa 16 Kilometer lang ist alleine der Damm des Deichverbandes Rethem- Kirchwahlingen. Da waren die Teilnehmer dankbar, dass sie nicht die ganze Zeit auf Schusters Rappen durch die Gegend stapfen mussten, sondern auf dem Deichverteidigungsweg auch mit dem Auto unterwegs sein konnte. Für Stichproben hielten sie jeweils kurz an.

Bei der vergangenen Herbstschau hatte die Kommission den Deichen, abgesehen von kleineren Mängeln, einen „Tipptopp“-Zustand bescheinigt. Ganz so positiv fiel die Bewertung diesmal allerdings nicht aus. Doch insgesamt gesehen gab es am Zustand der Deiche wenig auszusetzen.

Im Bereich Klein Häuslingen konnte sich der Schauführer jedoch nur zu einem „Befriedigend“ hinsichtlich des Unterhaltungszustandes durchringen. Die Beweidung auf einer Strecke von etwa 600 Metern entsprach nicht den Vorstellungen.

In Eilte, so wurde bemängelt, sei die letzte Mahd erst vor wenigen Tagen erfolgt. „Zu spät“, lautete der Kommentar. „Hätten wir jetzt eine Schlechtwetter-Periode, dann hätte vor dem Winter wahrscheinlich gar nicht mehr gemäht werden können, und das hätte dann negative Folgen nach sich ziehen können.“ Man werde beobachten müssen, wie der Deich das wegsteckt.

Die Mäuse sind offensichtlich gut über den Sommer gekommen. Viele Nester und Mauselöcher kamen zum Vorschein. „Das ist nicht dramatisch“, hieß es, „aber wir müssen aufpassen“. An einigen Stellen hat auch die Grasnarbe gelitten.

Eine immer wieder aufkommende Diskussion liefert das Weidengebüsch in Deichnähe. „Wenn wir die beschneiden, kommen sie erfahrungsgemäß in doppelter Stärke zurück“, hieß es. Ein Argument, dem alle zustimmten. Also bleibt das Weidengebüsch wo es ist, vor der Rethemer Allerbrücke, am Fährsee.

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