Grund- und Oberschule Rethem: Gemeinsame Fusionstagung

Zwei Lehrerkollegien auf dem Weg in die Einheit

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Der didaktische Leiter der Oberschule, Björn Edelmann, mit Stefanie Kose und Simone Jung von der Grundschule bei der Erläuterung künftiger Informationswege der vergrößerten Schule.

Rethem - „Das neue Dritte – wir gestalten gemeinsam die neue Grund- und Oberschule Rethem“, das war das Motto der Lehrkräfte der Grund- und der Oberschule in Rethem für ihre gemeinsame Fusionstagung. Die Kollegien sind noch in getrennten Schulen tätig. Dies wird sich bekanntlich mit Ablauf des Schuljahres ändern.

Die rechtlichen Weichenstellungen sind mit der Genehmigung der Zusammenlegung durch das Kultusministerium erfolgt. Jetzt ist es an den Schulen, sich auf die neue Lage so einzustellen, dass der Unterrichtbetrieb in der Grund- und Oberschule Rethem mit dem Beginn des neuen Schuljahres für Schülerinnen und Schüler und deren Lehrkräfte reibungslos beginnen kann, so die amtierenden Schulleiter in einer Pressemitteilung.

Zwei Tage nahmen sich beide Kollegien dafür Zeit und holten sich einen externen Moderator, der für den gelungenen Ablauf der Veranstaltung sorgte und gewährleistete, dass am Ende Klarheit über die weiteren Schritte bestand.

Ob man in Zukunft ein oder zwei Lehrerzimmer nutzt oder wo die Verwaltungsräume der neuen Schule untergebracht sind, bot zwar interessante Gesprächsanlässe, wichtiger waren aber inhaltliche Fragen: Schon in der Vorplanung der Veranstaltung war deutlich geworden, dass die geplante Zusammenlegung beider Schulen für jedes Kollegium auch ein Abschiednehmen von einem mit großem Engagement geprägten Arbeitsumfeld bedeutet. Man ist in Zukunft nicht mehr reine Grundschullehrerin oder nur Lehrer an der Oberschule. Das Gesamtkollegium wird größer, die Aufgabenstellungen und die Blickwinkel werden sich erweitern.

Darum war es notwendig, das Arbeitsfeld der jeweils anderen Schule kennen zu lernen. In Form einer Messe stellten sich die beiden Schulen einander vor und informierten sich gegenseitig über die jahrgangsgemischte Eingangsstufe, die Ganztagskonzepte, das Berufsorientierungskonzept und weitere Bestandteile der Arbeit in der jeweils anderen Schule.

Sehr deutlich wurde, dass es viele Anknüpfungspunkte gibt, an denen man miteinander zum Wohl der Schülerinnen und Schüler zusammenarbeiten kann. Diese, so lautete das einmütige Fazit der großen Runde aus 47 Lehrkräften, werden von der Fusion dadurch profitieren, dass aus teilweise unterschiedlichen Schulkonzepten nun eines wird. Sie werden von Lehrkräften unterrichtet, die auch an der anderen Schulform tätig sind und deswegen über die jeweils andere Stufe besser informiert sind.

Der Übergang von der Grundschule zu den weiterführenden Jahrgängen wird harmonischer, die Räumlichkeiten können gemeinsam genutzt werden: Dies sind nur einige positive Aspekte der bevorstehenden Fusion. Davon werden, so die Überzeugung aller, auch die Kirchboitzer Grundschüler profitieren, wenn sie ihre Schullaufbahn an der Oberschule in Rethem fortsetzen.

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