Beim Beerenfest auf der Flora-Farm war auch das Klima ein Thema

Ginseng leidet unter der Trockenheit

Gesine Wischmann mit einer Ginsengwurzel.

Alle Leckermäuler kamen beim Beerenfest in Bockhorn voll auf ihre Kosten. Regionale Anbieter von selbsterzeugten Lebensmitteln lockten viele Besucher auf die Gingsengfarm, denen eine breite Palette an schmackhaften und gesunden Lebensmitteln angeboten wurden. Im Mittelpunkt stand die Heidelbeere, die es in allen kulinarischen Variantionen von Eis bis zur Kartoffelpuffersauce gab.

Bockhorn - Die Gourmets der Florafarm, wie der Hof auch genannt wird, bereiteten äußerst schmackhafte Gerichte zu, sodass ordentlich geschlemmt werden konnte. Darunter eine Buchweizenwaffel mit Heidelbeersoße, aber auch herzhafte Wildsteaks, die mit Blaubeeren das gewisse Extra verpasst bekommen hatten. Diese Beispiele lassen erahnen, welche lukullischen Genüsse auf die Besucher warteten. Im Café der Gingsengfarm gab es außerdem ein traditionelles Kaffee- und Kuchenangebot.

Blaubeeren und Puffer: Eine geniale Kombination.

Wer sich den Bauch vollgeschlagen hatte, konnte sich bei einer gemütlichen Kutschfahrt mit zwei Pferdestärken in Bewegung bringen. Jürgen Deppe aus Hodenhagen kutschte mit seinen beiden schweren Warmblütern Lucky und Walro – Altoldenburger – die Passagiere durch die Ginsengfelder, wobei alle Teilnehmer viel Wissenswertes über das Superfood aus Asien erfuhren. Die Pflanze habe übrigens große Probleme mit der nun seit zwei Jahren anhaltenden Dürre, schilderte Farmchefin Gesine Wischmann, die sich manchmal selber als Gesine Gingseng bezeichnet, da sie sich täglich mit der Pflanze beschäftigt und Probleme sofort erkennt. Wegen der Trockenheit bilde das Gingseng keine vollständigen Fruchtbeeren aus und somit gäbe es keine Nachsaat für neue Pflanzen. Die wertvollen Wurzeln wachsen sechs Jahre im Boden, bis sie geerntet werden können. Insofern fehlte in diesem Jahr die Gingsengbeere beim Beerenfest.

Nur wenige Orte können die Idylle im Garten der Flora-Farm toppen. Fotos: Leeske

Dennoch zeigte sich „Frau Gingseng“ erfreut über den großen Zuspruch beim Fest. „Unser Konzept werden wir beibehalten und freuen uns, dass es gefällt“, sagte sie. Dazu gehörte auch die musikalische Unterhaltung up Platt von der Gruppe „Plattgold“, die mit ihrer Musik zum Verweilen auf dem malerischen Hof ermunterte.  lee

Fotos auf

www.kreiszeitung.de

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