350 Feuerwehrleute bei Großübung in Bosse

„Wolfsbrand“: Flammen über der Schotenheide

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Mit einer weiteren Übung im Nordkreis waren fast 600 Feuerwehrleute im Heidekreis im Einsatz. Fotos: Fred Raczkowski

Bosse/Rethem – Alarm in der Schotenheide: Über dem Wolfsstein wird kurz vor 8 Uhr am Samstagmorgen eine Rauchwolke beobachtet. In dem großflächigen Waldgebiet bei Bosse scheint sich ein größerer Waldbrand zu entwickeln. Sofort werden die Ortswehren aus der näheren Umgebung alarmiert, Einsatzkräfte aus Rethem, Frankenfeld, Bosse, Eilte, Ahlden, Nienhagen und Gilten eilen zum Brandort.

So begann die Großübung „Wolfsbrand“ der Feuerwehren aus dem Südkreis am Samstagmorgen. Schnell hatte sich das Feuer in westlicher Richtung ausgebreitet, sodass die örtliche Einsatzleitung (ELO) in Neubosse mit Gemeindebrandmeister Georg Mahler (Samtgemeinde Rethem) an der Spitze die Alarmstufe nochmals erhöhen musste. Danach wurden sämtliche Feuerwehren aus den Samtgemeinden Rethem, Ahlden und Schwarmstedt zum Einsatzort beordert. Zusätzliche Unterstützung gab es am Vormittag noch durch Kameraden der Kreisbereitschaft Cuxhaven, sodass am Ende gut 350 Feuerwehrleute in der Schotenheide übten.

Der Aufbau von Riegeln zur Eindämmung des Feuers, die Wasserförderung und das Üben des Verfahrens Pump and Roll zum Besprühen von Randstreifen gehörten zu den Aufgaben. Pressewartin Ute Oelkers: „Pump and Roll bedeutet das Löschen mit laufender Pumpe während der Fahrt.“ Für die Einsatzkräfte aus dem Kreis Cuxhaven kam noch eine Aufgabe hinzu. Nach der angenommenen Lage hatte sich im Einsatzgebiet auch ein schwerer Verkehrsunfall mit verletzten Personen ereignet. „Nebenbei“ musste auch noch ein hydraulischer Rettungseinsatz bewältigt werden,

Feuerwehr-Großübung in der Samtgemeinde Rethem

Feuerwehr-Übung Rethem, Ahlden, Schwarmstedt
Etwa 350 Feuerwehrleute übten am Samstag. © Fred Raczkowski
Feuerwehr-Übung Rethem, Ahlden, Schwarmstedt
Etwa 350 Feuerwehrleute übten am Samstag. © Fred Raczkowski
Feuerwehr-Übung Rethem, Ahlden, Schwarmstedt
Etwa 350 Feuerwehrleute übten am Samstag. © Fred Raczkowski
Feuerwehr-Übung Rethem, Ahlden, Schwarmstedt
Etwa 350 Feuerwehrleute übten am Samstag. © Fred Raczkowski
Feuerwehr-Übung Rethem, Ahlden, Schwarmstedt
Etwa 350 Feuerwehrleute übten am Samstag. © Fred Raczkowski
Feuerwehr-Übung Rethem, Ahlden, Schwarmstedt
Etwa 350 Feuerwehrleute übten am Samstag. © Fred Raczkowski
Feuerwehr-Übung Rethem, Ahlden, Schwarmstedt
Etwa 350 Feuerwehrleute übten am Samstag. © Fred Raczkowski
Feuerwehr-Übung Rethem, Ahlden, Schwarmstedt
Etwa 350 Feuerwehrleute übten am Samstag. © Fred Raczkowski
Feuerwehr-Übung Rethem, Ahlden, Schwarmstedt
Etwa 350 Feuerwehrleute übten am Samstag. © Fred Raczkowski
Feuerwehr-Übung Rethem, Ahlden, Schwarmstedt
Etwa 350 Feuerwehrleute übten am Samstag. © Fred Raczkowski
Feuerwehr-Übung Rethem, Ahlden, Schwarmstedt
Etwa 350 Feuerwehrleute übten am Samstag. © Fred Raczkowski
Feuerwehr-Übung Rethem, Ahlden, Schwarmstedt
Etwa 350 Feuerwehrleute übten am Samstag. © Fred Raczkowski
Feuerwehr-Übung Rethem, Ahlden, Schwarmstedt
Etwa 350 Feuerwehrleute übten am Samstag. © Fred Raczkowski
Feuerwehr-Übung Rethem, Ahlden, Schwarmstedt
Etwa 350 Feuerwehrleute übten am Samstag. © Fred Raczkowski
Feuerwehr-Übung Rethem, Ahlden, Schwarmstedt
Etwa 350 Feuerwehrleute übten am Samstag. © Fred Raczkowski
Feuerwehr-Übung Rethem, Ahlden, Schwarmstedt
Etwa 350 Feuerwehrleute übten am Samstag. © Fred Raczkowski
Feuerwehr-Übung Rethem, Ahlden, Schwarmstedt
Etwa 350 Feuerwehrleute übten am Samstag. © Fred Raczkowski
Feuerwehr-Übung Rethem, Ahlden, Schwarmstedt
Etwa 350 Feuerwehrleute übten am Samstag. © Fred Raczkowski
Feuerwehr-Übung Rethem, Ahlden, Schwarmstedt
Etwa 350 Feuerwehrleute übten am Samstag. © Fred Raczkowski

Auch Kreisbrandmeister Thomas Ruß und Stellvertreter Richard Meyer (Brandschutzabschnitt Süd) waren am Samstag vor Ort. Für Ruß war es nicht die einzige Übung an diesem Tag: „Auch im Nordabschnitt gibt es eine Übung, sodass wir heute im Heidekreis fast 600 Leute im Einsatz haben.“ Abschnittsleiter Meyer: „Wichtig ist bei solchen Einsätzen die gute Zusammenarbeit mit den örtlichen Landwirten.“ Die seien mit ihren großen Güllefässern eine unschätzbare Hilfe bei Flächenbränden im Gelände. Meyer: „Wenn da einer mit einem 20 000 Liter Fass kommt, das ist schon eine Riesenhilfe.“ Damit alles klappt, müsse stets an der Aufrechterhaltung eines guten Netzwerks mit der Landwirtschaft gearbeitet werden: „Da kommen uns unsere guten örtlichen Verbindungen zugute. Die ortsnahen Feuerwehren sind in ihren Regionen fest verwurzelt, man kennt und hilft sich.“  fra  

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