Finale der Rallycross Challenge Europe 2015

Sven Seeliger auf Rang drei

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Der Fiesta des Rethemers Sven Seeliger.

Rethem/Maggiora - Der sechste und damit letzte Lauf zur Rallycross Challenge Europe 2015 fand im norditalienischen Maggiora statt. Am Ende erreichte der Rethemer Sven Seeliger den dritten Platz in der Klasse Super1600. Das Ergebnis verdankt er seinen guten und konstanten Ergebnissen, unter anderem einem Laufsieg zum Saisonauftakt in Tschechien.

Die international besetzte Klasse Super1600 wurde von drei Fahrern dominiert: Vor dem Finale hatte Seeliger mit 134 Punkten Platz drei hinter dem Letten Artis Baumanis mit 140 Punkten und dem Russen Egor Sanin mit 147 Punkten belegt. Sanin war der Titel nur noch theoretisch zu nehmen, während Seeliger und Baumanis um den zweiten Platz kämpften.

Der traditionelle Autocrosskurs war im vergangenen Jahr zur Rallycross-Strecke umgebaut worden. Somit hatten alle Fahrer neues Terrain unter den Rädern.

Für das Team Seeliger aus der Mannschaft von Schomaker Racing endetete der Kampf mit Baumanis jedoch noch vor der ersten Startampel. „Im zweiten freien Training hatte ich ein technisches Problem in der Peripherie des Motors, deshalb musste ich das Training abbrechen. Um den Motor nicht zu gefährden, konnte ich nicht mehr an den Start gehen“ so Seeliger nach den Trainings. „Der dritte Gesamtrang in der Rallycross Challenge Europe ist jedoch sportlich ein guter Erfolg. Zwei technische „Kleinigkeiten“, in den Niederlanden und in Italien, hätten dafür gesorgt, dass nicht mehr möglich gewessen sei. „Die Challenge ist auf einem guten Weg und die Leistungsdichte ist sehr hoch.“

Die Vorläufe und das Finale fanden ohne den in Eigenregie aufgebauten Ford Fiesta aus Rethem statt. Seeliger als Zuschauer: „Da blutet mir als Rennfahrer mit Haut und Haaren natürlich schon das Herz, hier nicht eingreifen zu können. Nach der Entwicklungsphase in der deutschen Meisterschaft läuft mein Fiesta mit dem Motor von Mike Callaghan sehr schnell und zuverlässig. – seit dem Einstieg in die Challenge zur Saison 2013. Dadurch konnte ich 2014 den Gewinn der Super1600 feiern.“

„Wir werden nun das Auto optimieren und an Lösungen arbeiten, um 2016 erneut an der Spitze zu fahren und um den Klassensieg zu fighten“ so ein optimistische Seeliger vor der Abreise. Im Gepäck: Der Pokal für Gesamtrang drei.

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