In Altenwahlingen übernehmen Vater und Sohn Sprengel Verantwortung

Feuerwehrführung fest in Familienhand

Zwei Männer stehen nebeneinander vor einer Fachwerkwand. Sie tragen dunkelblaue Uniformen.
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Ortsbrandmeister und Stellvertreter: Willi Sprengel wird künftig von seinem Sohn Marek unterstützt.

Vater und Sohn Sprengel führen die Feuerwehr in Altenwahlingen an. Wegen der Corona-Pandemie musste die Versammlung von Anfang Dezember auf Anfang Juni verschoben werden. Jetzt konnten auch die Beförderungen vorgenommen werden.

Altenwahlingen – Zu einer längst fälligen Versammlung aller aktiven Feuerwehrleute hatte die Altenwahlinger Wehr ins Gasthaus zur Linde eingeladen. Die sonst immer Anfang Dezember stattfindende Jahreshauptversammlung war coronabedingt ausgefallen, fällige Neuwahlen mussten verschoben werden und konnten nun nachgeholt werden. Das Wichtigste in Kürze:

Der alte Ortsbrandmeister ist zugleich der neue, allerdings wird er künftig von seinem Nachwuchs vertreten.

Die Versammlung fand im Gasthaus der Familie Rübke statt, im Feuerwehrgerätehaus hätte man den coronabedingten Abstand nicht einhalten können. Ortsbrandmeister Willi Sprengel hatte aus Gründen der Zeitersparnis seinen Jahresbericht allen vorab schriftlich zukommen lassen, er wurde in der vorgelegten Form akzeptiert, sodass sich die Brandschützer direkt um den wichtigsten Tagesordnungspunkt, die Neuwahlen, kümmern konnten. Der neue und gleichzeitig alte Ortsbrandmeister stand schnell fest, Willi Sprengel hat eine weitere Amtszeit vor sich. Die Wahl seines Stellvertreters, bislang Jochen Bunke, war notwendig geworden, weil Bunke inzwischen aus Altenwahlingen fortgezogen ist. Nun liegt die Führung ganz in den Händen von Familie Sprengel, denn als neuer Stellvertreter wurde Marek Sprengel, Sohn des Ortsbrandmeisters, vorgeschlagen und gewählt.

Samtgemeindebürgermeister Cort-Brün Voige verabschiedete sich von der Wehr.

Die Gastredner hielten sich bei ihren Grußworten kurz. Es sei erfreulich, dass die Zusammenarbeit zwischen Altenwahlinger Wehr und Gemeindeverwaltung so gut und harmonisch verlaufen sei und dass vor allem der Betrieb wieder aufgenommen werden könne. Die Wehr habe nun wieder Gelegenheit, sich positiv einzubringen meinte Samtgemeindebürgermeister Cort-Brün Voige, der in dieser Funktion seinen letzten Auftritt in Altenwahlingen hatte, denn er wird nicht wieder für das Amt des Samtgemeindebürgermeisters kandidieren. Der stellvertretende Abschnittsleiter Süd, Wilfried von Bostel, zeigte sich sicher, dass Sohn Marek seinen Vater wirkungsvoll unterstützen werde.

Ab sofort Feuerwehrfrauen: Monja Rohrig (l.) und Mareike Schultz wurden von Willi Sprengel befördert.

Es gab zwei Beförderungen: Monja Rohrig und Mareike Schultz wurden zu Feuerwehrfrauen befördert.

Noch ein Paar Zahlen: Im vergangenen Jahr hatte es für die Altenwahlinger neun Einsätze gegeben, fünfmal brannte es, viermal wurden Hilfeleistungen erforderlich. Flächen- und Waldbrände dominierten, doch richtig krachte es am 27. September, als es auf der Rethemer Fähre zu einer Explosion kam.

Gesellige Veranstaltungen fielen weitgehend der Pandemie zum Opfer. Die Planung für das 75-jährige Jubiläum, das eigentlich bereits 2020 hätte stattfinden sollen, stagniert, das Sommerfest am Heidehort fand nicht statt und alle hoffen, dass von jetzt ab der Betrieb wieder in regulären Bahnen verläuft.  bä

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