Zweiter Bauabschnitt der Seniorenwohnanlage in Rethem

Feierliche Grundsteinlegung

David Korte mit der „Zeitkapsel“, die Tageszeitungen und Geldmünzen enthielt, als er sie in den Grundstein legte. - Fotos: Elling

Rethem - Bauherren, Politiker, Verwaltungsmitarbeiter, Nachbarn, Freunde und natürlich Bauarbeiter nahmen gestern an der feierlichen Grundsteinlegung für den zweiten Bauabschnitt der Seniorenwohnanlage in Rethem teil.

David Korte, Geschäftsführer des Investors, der Firma Gels, Müller + Partner (GM+P) aus Nordhorn, begrüßte die Gäste auf der Baustelle neben dem Amtsschreiberhaus. Dort entstehen eine ambulant betreute Wohngemeinschaft mit acht Plätzen, sechs altengerechte Wohnungen und Gemeinschaftsbereiche. 1,3 Millionen Euro brutto soll das Vorhaben kosten. Es würden ausschließlich Eigenmittel und Geld der N-Bank eingesetzt, erläuterte Korte. So gelinge es, preisgünstigen Wohnraum zu schaffen.

„Dies ist ein Schritt, um das altengerechte Wohnangebot zu erweitern“, so Korte. Grundsätzlich gehe die Tendenz weg von stationärer hin zu ambulanter Pflege. Er dankte den Ratsmitgliedern für den offenen und konstruktiven Dialog, dem Stadtdirektor Cort-Brün Voige und dem Bauamtsleiter Nils Schobeß, die ihm mit Rat und Tat zur Seite ständen.

Griffen zur Maurerkelle: Bauleiter Berthold Bosmann, Cort-Brün Voige, David Korte und Architekt Jochen Heil (v.l.).

Mit der Sozialstation Aller-Leine-Tal, die ihre neue Heimat im Amtsschreiberhaus gefunden habe, würden sie auch im zweiten Schritt eng zusammenrücken. Die Nachbarn seien im Moment die „Leidtragenden“ der Baustelle. Sie seien stets beteiligt worden. Er hoffe auf einen guten gemeinsamen Weg.

Cort-Brün Voige sprach auch im Namen des Bürgermeisters Frank Leverenz, der beruflich verhindert war. Bis zur offiziellen Grundsteinlegung sei ein langer Atem nötig gewesen, erzählte er. Mit der Firma GM+P verbinde die Verwaltung ein mehrjähriger gemeinsamer Weg. Voige lobte die denkmalgerechte Sanierung des Amtsschreiberhauses und betonte die Bedeutung einer ambulanten Pflegeeinrichtung vor Ort. „Die Größenordnung ist für den Standort Rethem angemessen.“

Es entstehe jetzt eine etwas andere Struktur als ursprünglich geplant. „Ich bin überzeugt davon, dass wir eine gute Auslastung haben werden“, so Voige

Die Rohbauphase werde noch etwa fünf bis sechs Wochen dauern, erzählte Korte. Mit der Fertigstellung des Gebäudes rechne er für Sommer 2017.

sal

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