Inbetriebnahme folgt nach Abschluss eines Vertrages mit Avacon

Erste Allersäule steht am Rethemer Rathaus

Kevin Grochotzky (links) und Cort-Brün Voige stehen vor der Allersäule.
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Kevin Grochotzky (links) und Cort-Brün Voige stellten die Allersäule vorm Rethemer Rathaus vor.

Das Aller-Leine-Tal ist weiter fortschrittlich unterwegs: Die erste der zwei für die Stadt Rethem vorgesehenen Allersäulen steht. Einer der Parkplätze vor dem Rathaus, in der Nähe des Burghofs, bietet somit bald die Möglichkeit, das E-Auto während eines Spaziergangs oder einer kleinen Fahrradtour an der Aller entlang mit Strom für die Weiterfahrt zu versorgen.

Rethem – Stadtdirektor Cort-Brün Voige und der Leiter des Fachbereichs II, Kevin Grochotzky, stellten die E-Ladesäule bei einem Pressetermin vor Ort vor.

„Möglichst kurzfristig soll dann auch der Saft fließen und das Laden möglich sein“, informierte Grochotzky. Noch sei das nicht möglich, weil erst der Stromvertrag mit der Avacon abgeschlossen werden müsse, „was aber in absehbarer Zeit passieren wird“, so Grochotzky weiter.

„An der Allersäule kann man mit elf verschiedenen Karten tanken“, ergänzte Cort-Brün Voige. Ob die Zahlung über Girocard in Zukunft auch vorgenommen werden könnte, sei derzeit unklar. An der Ladestation sei ein Standardadapter angebracht, mit dem eine Breite Masse an E-Autos bedient werden könne, mit Ausnahmen wie beispielsweise Teslas.

„Da es sich bei der Allersäule um eine Schnellladestation handelt, und sie somit eine Leistung von 22 Kilowatt hat, kann ein Elektroauto innerhalb von einer Viertelstunde bis zu 80 Prozent geladen werden“, informiert Voige. Insgesamt werden 13 E-Ladesäulen zwischen Verden und Celle in den acht (Samt-)Gemeinden aufgestellt. Die Zweite in Rethem wird ihren Platz am Amtshauptmann-Jordan-Platz finden.

„Wir haben uns für den Standort am Rathaus entschieden, weil es hier viele Möglichkeiten für die Bürger gibt, sich zu bewegen und zu beschäftigen, was insbesondere dann der Fall sein wird, wenn der Burghof endlich wieder öffnen darf“, so Voige mit Blick auf die Corona-Pandemie, die weiterhin alle kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen blockiert. „Sämtliche Allersäulen tragen außerdem einen großen Teil zu einer verbesserten Infrarotstruktur für die E-Mobilität bei“, schilderte Grochotzky.

Er und Voige seien beide gespannt, wie die Allersäule am Rathaus angenommen wird. „Es wird auch interessant zu sehen sein, wo die Leute herkommen, die dort parken und aufladen werden“, ergänzte der Stadtdirektor.

Die Kosten für das Aufstellen und die Installation der Ladesäulen werden vollständig über das Leaderprojekt finanziert. Die Stadt Rethem sei dafür zuständig, die Wartung und den Service der Ladestationen zu übernehmen, berichtete Voige. Insgesamt seien pro Jahr für den Betrieb der beiden Ladestationen Kosten in Höhe von circa 1 200 Euro zu kalkulieren.

Von Lisa Hustedt

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