„Engagiert und motiviert“

Björn Fahrenholz ist in Rethem Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters

Vorstellung des Allgemeinen Vertreters: Samtgemeindebürgermeister Cort-Brün Voige (l.) freut sich, dass er mit Björn Fahrenholz einen verantwortungsbewussten Mitarbeiter hat, der ihn im Verhinderungsfall vertritt. Foto: Raczkowski
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Vorstellung des Allgemeinen Vertreters: Samtgemeindebürgermeister Cort-Brün Voige (l.) freut sich, dass er mit Björn Fahrenholz einen verantwortungsbewussten Mitarbeiter hat, der ihn im Verhinderungsfall vertritt.

Rethem – Björn Fahrenholz ist 38 Jahre alt, kommt aus Groß Eilstorf und spielt in seiner Freizeit gern Fußball. Doch die Freizeit ist knapp bemessen, seit er sich dazu entschlossen hat, auf seiner Arbeitsstelle mehr Verantwortung zu übernehmen. Der Kämmerer und Fachbereichsleiter der Samtgemeinde Rethem ist seit einigen Monaten auch Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters. „Er ist engagiert und motiviert“, lobte sein Vorgesetzter Cort-Brün Voige ihn gestern beim Pressegespräch .

Fahrenholz, der sich selber als sachlich und lösungsorientiert beschreibt, hat bei der Stadt Walsrode Verwaltungsfachangestellter gelernt und sich dann weitergebildet. An der Fachhochschule in Wilhelmshaven studierte er auf Bachelor Wirtschaftswissenschaften, später folgte an der Universität Oldenburg ein Masterstudium der Wirtschafts- und Rechtswissenschaften. Danach war Fahrenholz in der Bußgeldstelle des Heidekreises tätig. „Das war eine gute Arbeit, aber sie war mir nicht vielfältig genug. Ich wünschte mir einen größeren Aufgabenbereich“, berichtete Fahrenholz. So habe er sich 2017 erfolgreich auf die Kämmerer-Stelle in Rethem beworben. Im Rathaus ist er nicht nur für die Finanzen zuständig, sondern für den gesamten Fachbereich Zentrale Dienste, der auch die Personalstelle, Schulen, den IT-Bereich, Steuern und mehr umfasst. Außerdem ist er Ausbildungsleiter in der Verwaltung.

Nach dem Weggang von Harm-Dirk Hüppe war dessen Position als Allgemeiner Vertreter (AV) neu zu besetzen. Vorgeschlagen wird der AV vom Bürgermeister, bestätigt durch den Samtgemeinderat. Wie Voige erklärte, ist die Allgemeine Vertretung ein Amt, das noch einmal mit besonderer Verantwortung einhergeht. „Der Nachfolger musste also nicht nur qualifiziert sein, sondern es musste auch von der Persönlichkeit her passen.“ Der AV vertritt den Bürgermeister im Verhinderungsfall – außer im repräsentativen Bereich. Dafür sind die ehrenamtlichen Bürgermeister zuständig. „Aber ansonsten landet dann alles auf meinem Tisch“, so Fahrenholz, der zugab, dass er in seinem Fachbereich ohnehin schon viel zu tun hat. „Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass es in der Verwaltung einen großen Arbeitsanfall gibt. Aber das ist ganz normal, gerade in kleinen Kommunen. Da muss man auch als Führungskraft sehr viel Sachbearbeitung machen.“ Außerdem müsse ein Fachbereichsleiter dort schon eine „eierlegende Wollmilchsau“ sein. „Man muss sich überall zumindest ein bisschen auskennen.“

Wie Voige erklärte, gehe das Amt der Allgemeinen Vetretung mittlerweile nicht mehr mit den Aufgaben des stellvertretenden Stadtdirektors einher. Dieses Amt, das seit Hüppes Weggang vakant ist, solle demnächst neu besetzt werden.  rei

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